
Wie lange dauert eine Videoproduktion? Der Zeitplan von der Anfrage bis zur Auslieferung
4 bis 12 Wochen, aber ab wann gerechnet? Wir zeigen den ehrlichen Zeitplan einer Videoproduktion von der ersten Anfrage bis zum fertigen Film, Phase fuer Phase und je Format.
Gründer & Geschäftsführer
Wie lange dauert eine Videoproduktion? Wenn Sie diese Frage in die Suche getippt haben, steckt dahinter meist ein konkreter Anlass: eine Messe im Herbst, ein Produktlaunch, ein neuer Karrierebereich auf der Website, der bis zu einem Stichtag ein Video braucht. Und dann diese leise Unsicherheit, ob die Zeit überhaupt noch reicht. Um es vorweg ehrlich zu sagen: Eine pauschale Zahl, die für jedes Projekt stimmt, gibt es nicht. Aber eine belastbare Spanne gibt es sehr wohl, und die lautet vier bis zwölf Wochen.
Der Haken an dieser Spanne ist nur, dass fast alle sie falsch herum rechnen. Die meisten Ratgeber starten die Uhr erst, wenn das Konzept losgeht. Ihre eigentliche Frage lautet aber: Wie lange dauert es, bis mein Video fertig ist, wenn ich heute anfrage? Genau so rechnen wir hier, von der ersten Anfrage bis zur fertigen Datei, inklusive der Angebotsphase, die vor der Produktion liegt. Wir zeigen Ihnen die Gesamtdauer im Überblick, den Zeitstrahl Phase für Phase, warum ein Imagefilm anders tickt als ein Erklärvideo, was einen Zeitplan am häufigsten sprengt und bis wann Sie spätestens anfragen sollten, damit Ihr Termin sicher steht.
Die Kurzantwort: eine Videoproduktion dauert 4 bis 12 Wochen
Fangen wir mit der Zahl an, wegen der Sie hier sind. Eine klassische Videoproduktion, also ein Imagefilm oder Werbefilm mit echtem Dreh, dauert von der Beauftragung bis zur Auslieferung in aller Regel vier bis zwölf Wochen. Kleine, klar umrissene Formate wie ein kurzes Statement oder ein Social-Clip sind schneller, oft in ein bis zwei Wochen. Aufwendige Produktionen mit mehreren Drehtagen, Animationen und mehreren Sprachfassungen liegen am oberen Ende und darüber.
Diese Spanne deckt sich mit dem, was seriöse Anbieter durch die Bank nennen. Warum sie so breit ist, hat einen einfachen Grund: Zwischen einem kompakten Firmenportrait an einem Standort und einer aufwendigen Imagekampagne mit mehreren Drehorten liegen Welten an Aufwand. Die Dauer folgt dem Aufwand, nicht dem Kalender. Deshalb ist jede Zahl, die Ihnen jemand ohne Rückfrage zu Ihrem Projekt nennt, mit Vorsicht zu genießen. Wo genau Ihr Vorhaben in dieser Spanne landet, hängt vom Format ab, dazu kommen wir gleich in einer eigenen Tabelle.
Ab wann zählt die Zeit? Warum wir ab der ersten Anfrage rechnen
Hier liegt der Punkt, an dem sich unsere Antwort von den meisten anderen unterscheidet. Fragen Sie fünf Agenturen, wann eine Produktion „startet", bekommen Sie fünfmal die Antwort: mit dem Konzept. Aus Ihrer Sicht ist das aber nicht der Start. Ihr Start ist die Anfrage. Und zwischen Anfrage und Konzeptbeginn liegt eine Phase, die in keinem der üblichen Zeitpläne auftaucht, obwohl sie echte Kalendertage kostet: das Erstgespräch, das Angebot, Ihre interne Freigabe.
Realistisch sieht das so aus: Nach Ihrer Anfrage folgt ein kurzes, kostenloses Erstgespräch, in dem wir Ziel, Botschaft, Zielgruppe und Rahmen klären. Daraus entsteht ein Angebot, meist innerhalb weniger Werktage. Dann liegt der Ball bei Ihnen, denn ein Angebot muss intern geprüft und freigegeben werden, und genau dieser Schritt zieht sich in der Praxis oft länger als die eigentliche Produktion später. Ein Budget, das durch drei Hierarchieebenen muss, braucht seine Zeit. Erst mit Ihrer Freigabe beginnt, was andere den „Start" nennen. Rechnen Sie diese Vorlaufphase großzügig ein, dann erleben Sie am Ende keine böse Überraschung. Merken Sie sich diesen einen Satz: Die Uhr für Ihren Wunschtermin läuft ab dem Tag, an dem Sie anfragen, nicht ab dem Tag, an dem der Vertrag steht.
Der Zeitstrahl Phase für Phase: von der Idee zur fertigen Datei
Ist die Produktion beauftragt, folgt sie einem klaren Dreiklang: Konzeption, Dreh, Postproduktion. Jede Phase hat ihre eigene Dauer, und jede hängt am Aufwand Ihres Projekts. Hier die drei Phasen mit realistischen Erfahrungswerten, jeweils mit einem Link zum Deep-Dive, falls Sie tiefer einsteigen wollen.
- Konzeption und Vorproduktion, rund 2 Tage bis 3 Wochen: In der Vorproduktion entstehen Konzept, Drehbuch oder Storyboard und der Drehplan. Ein einfaches Statement ist hier in Tagen durchdacht, ein Imagefilm mit dramaturgischem Bogen und mehreren Motiven braucht seine Wochen. Diese Phase entscheidet später über den reibungslosen Dreh, ein guter Dreh wird hier gewonnen.
- Dreh, meist 1 bis 3 Tage: Der Drehtag ist die sichtbarste, aber kürzeste Phase. Ein kompaktes Firmenportrait ist oft an einem Tag im Kasten, ein aufwendiger Imagefilm mit mehreren Drehorten und Interviews braucht zwei oder mehr Drehtage. Wichtig: Nicht die reine Drehzeit, sondern die Terminfindung mit allen Beteiligten ist hier oft der zeitkritische Faktor.
- Postproduktion, rund 2 bis 4 Wochen: In der Postproduktion wird aus Stunden von Rohmaterial der fertige Film: Sichtung, Schnitt, Farbkorrektur, Color Grading, Tonmischung, Grafik und Export. Diese Phase dauert fast immer länger als der Dreh selbst, weil aus einem einzigen Drehtag schnell mehrere Stunden Material entstehen, die sortiert und veredelt werden wollen. Und hier fallen die Korrekturschleifen an, dazu gleich mehr.
Sie sehen: Der Dreh, den viele für den Kern der Produktion halten, ist zeitlich der kleinste Posten. Der Löwenanteil steckt in Vor- und Nachbereitung, also in der Arbeit, die man dem fertigen Film gerade dann nicht ansieht, wenn sie sorgfältig gemacht wurde.
Dauert jedes Videoformat gleich lange? Die Übersicht nach Format
Nein, und die Unterschiede sind größer, als man denkt. Ein Erklärvideo entsteht komplett am Rechner und kennt gar keinen Drehtag, dafür eine lange Animationsphase. Ein Imagefilm lebt vom Dreh und braucht dafür Terminabstimmung mit vielen Beteiligten. Damit Sie ein Gefühl für Ihr Format bekommen, hier die vier häufigsten Videoarten nebeneinander. Die Angaben sind Erfahrungswerte aus typischen Projekten und als Spanne zu lesen, keine festen Zusagen: Umfang, Anzahl der Korrekturschleifen und Ihre internen Freigaben verschieben die Werte in die eine oder andere Richtung. Alle Zeiten verstehen sich ab Produktionsstart, die Angebotsphase davor kommt also noch hinzu.
Der helle Block ganz links ist die Angebots- und Freigabephase, die in den meisten Zeitplänen fehlt, Ihre Uhr aber schon mitzählt. Die genauen Spannen finden Sie in der Tabelle darunter.
Ein Muster fällt sofort auf: Der Vorlauf ist beim Imagefilm am längsten, beim Recruiting-Video am kürzesten. Das liegt nicht nur am Budget. Ein Imagefilm betrifft das ganze Unternehmen, deshalb sitzen hier oft mehrere Abteilungen mit am Tisch, meist bis hinauf zur Geschäftsführung. Und bevor die erste Kamera läuft, muss die Kernbotschaft stehen: Wer sind wir, wofür stehen wir, welche unserer Stärken verdichten wir auf wenige Minuten Film. Diese Selbstverständigung ist echte Arbeit und braucht ihre Zeit. Ein Recruiting-Video ist dagegen fokussierter und wird meist operativ aus der Personalabteilung heraus entschieden, oft unter Zeitdruck, weil eine Stelle besetzt werden muss. Deshalb geht dort der Start schneller.
Beim 3D-Video liegt das Zeitrisiko dagegen weiter hinten. Jede Änderung am 3D-Modell löst ein erneutes, rechenintensives Rendering aus. Deshalb sollten Ihre Techniker oder Fachexperten früh auf das noch ungerenderte Graumodell schauen und Geometrie sowie Bewegung freigeben, bevor die Renderphase startet. Späte Korrekturen kosten hier mit Abstand am meisten Zeit. Wer die technische Abnahme nach vorne zieht, hält den Zeitplan.
| Format | Konzeption | Dreh / Produktion | Postproduktion | Gesamt (Erfahrungswert) |
|---|---|---|---|---|
| Imagefilm | 1 bis 3 Wochen | 1 bis 3 Drehtage | 2 bis 4 Wochen | 6 bis 12 Wochen |
| 3D-Animation | 1 bis 3 Wochen | kein Dreh, Modeling und Rendering | 3 bis 6 Wochen | 6 bis 10 Wochen |
| Erklärvideo | 1 bis 2 Wochen | kein Dreh, Illustration und Animation | 2 bis 4 Wochen | 4 bis 8 Wochen |
| Recruiting-Video | 1 bis 2 Wochen | 1 bis 2 Drehtage | 2 bis 3 Wochen | 5 bis 9 Wochen |
Zwei Muster lassen sich aus der Tabelle ablesen. Erstens: Die animierten Formate sparen sich den Drehtag und die Terminabstimmung dafür, verlagern die Zeit aber in eine längere Postproduktion, weil dort jedes Bild von Hand entsteht. Zweitens: Die Realfilm-Formate sind beim Dreh schnell, hängen aber stärker an der Verfügbarkeit von Menschen, Räumen und Wetter. Kein Format ist grundsätzlich schneller als das andere, sie verteilen die Zeit nur anders. Was das jeweilige Format kann und was es kostet, finden Sie auf den verlinkten Seiten und gebündelt auf unserer Seite zur Videoproduktion.
Was eine Videoproduktion verzögert, und wie Sie gegensteuern
Jetzt zum ehrlichsten Teil dieses Artikels. Wenn ein Video später fertig wird als geplant, liegt das in den seltensten Fällen an der Produktion selbst. Der mit Abstand häufigste Verzögerungsfaktor sind die Korrekturschleifen, genauer: die Wartezeit auf Ihr Feedback. Das ist keine Schuldzuweisung, sondern schlicht die Realität in fast jedem Projekt. Und die gute Nachricht ist, dass genau dieser Faktor der einzige ist, den Sie selbst direkt in der Hand haben.
Der Ablauf ist immer ähnlich: Wir liefern einen Zwischenstand, typischerweise den Rohschnitt, und Sie geben Feedback. Danach setzen wir es um und liefern die nächste Fassung. Zwei bis drei solcher Schleifen sind bei uns Standard und fest im Zeitplan eingeplant. Kritisch wird es nicht durch die Schleifen an sich, sondern durch die Pausen dazwischen. Bleibt eine Freigabe zwei Wochen liegen, weil das Feedback verschiedener Abteilungen erst gesammelt werden muss, steht die Produktion in dieser Zeit still. Aus einem eingeplanten Puffer wird so schnell eine echte Verzögerung. Und je mehr Personen mitreden, ohne dass eine Stimme entscheidet, desto länger dauert es.
Aus der Praxis: Benennen Sie auf Ihrer Seite einen einzigen Entscheider, der Feedback bündelt und final freigibt. Sammeln Sie Rückmeldungen aus dem Team, konsolidieren Sie sie zu einer klaren Rückmeldung und geben Sie diese in einem Rutsch. Ein Video, das von fünf Personen fünf widersprüchliche Kommentare bekommt, kostet mehr Runden als eines mit einer klaren Stimme. Diese eine organisatorische Entscheidung verkürzt Ihren Zeitplan oft stärker als alles, was wir tun können.
Ein zweiter, stiller Zeitgewinn liegt in der Struktur des Teams. Fällt kurzfristig jemand aus, durch Krankheit oder eine Terminkollision, entscheidet sich hier, ob der Zeitplan hält. Bei FIUMU arbeiten wir mit einem festen Inhouse-Team statt mit einer für jedes Projekt neu zusammengestellten Freelancer-Truppe. Wenn eine Rolle spontan neu besetzt werden muss, geht das aus dem eigenen Haus, ohne dass erst ein externer Kalender koordiniert werden muss. Das fällt im Alltag kaum auf, macht sich aber genau dann bezahlt, wenn etwas dazwischenkommt.
Bis wann muss ich anfragen? Rückwärts vom Termin geplant
Viele Projekte haben einen festen Stichtag: die Messe, der Launch, das Jubiläum, der Recruiting-Start zum neuen Ausbildungsjahr. Wenn das auf Sie zutrifft, drehen Sie die Rechnung einfach um. Nehmen Sie Ihren Wunschtermin und rechnen Sie rückwärts.
Für einen klassischen Imagefilm heißt das konkret: Planen Sie ab Anfrage realistisch zehn bis zwölf Wochen ein. Das sind grob eine bis zwei Wochen für Angebot und Freigabe, dann die sechs bis zwölf Wochen Produktion aus der Tabelle oben, plus einen Sicherheitspuffer für die Korrekturschleifen. Wer sein Messevideo im September braucht, fragt also nicht im August an, sondern spätestens im Juni, besser früher. Für ein Erklärvideo dürfen Sie etwas knapper kalkulieren, aber sechs bis acht Wochen Vorlauf sind auch hier eine gesunde Größe.
Und wenn der Termin näher ist? Dann sagen Sie das im Erstgespräch als Allererstes. Ein ehrlicher Umsetzungspartner sagt Ihnen dann klar, ob der Termin realistisch ist, statt Ihnen etwas zu versprechen, das am Ende gehetzt aussieht. Ein zu enger Zeitplan ist einer der wenigen Faktoren, die man einem fertigen Film ansieht. Deshalb ist es besser, das früh auf den Tisch zu legen.
Geht es auch schneller? Express-Produktion realistisch eingeordnet
Ja, schneller geht oft, aber nicht bei jedem Format und nicht zu jeder Bedingung. Wenn der Termin drückt, gibt es echte Hebel: ein reduziertes Konzept mit klarer, einfacher Bildsprache, ein einziger Drehtag statt mehrerer, weniger aufwendige Animation, eine straffe Postproduktion mit fest terminierten Feedbackfenstern. Damit lässt sich ein kompaktes Projekt spürbar beschleunigen.
Was sich dagegen nicht beliebig stauchen lässt, ist Qualität. Ein 3D-Rendering braucht seine Rechenzeit, ein Color Grading seine Sorgfalt, und eine Botschaft ihren dramaturgischen Aufbau. Express bedeutet bei uns deshalb nicht, dass wir Schritte weglassen, sondern dass wir den Umfang von vornherein auf das Machbare zuschneiden und die Feedbackschleifen eng takten. Keine Sorge, wenn es schnell gehen muss: Sagen Sie uns Ihren Termin und Ihr Ziel, dann sagen wir Ihnen ehrlich, was in der Zeit geht und was nicht. Manchmal ist die bessere Lösung ein schlankeres Format, das pünktlich sitzt, statt eines großen, das zu spät kommt.
Fazit: Planbar, wenn man ab der Anfrage rechnet
Fest steht: Eine Videoproduktion dauert vier bis zwölf Wochen, aber die ehrliche Antwort beginnt eine Stufe früher, nämlich bei Ihrer Anfrage. Rechnen Sie die Angebots- und Freigabephase mit ein, planen Sie die Korrekturschleifen als das, was sie sind, nämlich der größte Zeitfaktor in Ihrer Hand, und orientieren Sie sich am Format: Ein Erklärvideo tickt anders als ein Imagefilm. Wer rückwärts vom Termin plant und früh anfragt, hat den Zeitplan im Griff statt umgekehrt.
Was wir Ihnen pauschal versprechen können: Termine halten können wir. Bei FIUMU kommt das komplette Team aus dem eigenen Haus, von der Konzeption über den Dreh bis zur Postproduktion, mit festen Ansprechpartnern und Korrekturschleifen, die von Anfang an im Plan stehen. Wie das Ergebnis aussieht, sehen Sie in unseren Referenzen. Und wenn bei Ihnen ein Video ansteht und Sie wissen möchten, wie Ihr konkreter Zeitplan aussieht: Buchen Sie ein kostenloses und unverbindliches Erstgespräch, dann rechnen wir Ihren Termin gemeinsam durch. Anfragen lohnt sich!
Häufige Fragen
Wie lange dauert eine Videoproduktion insgesamt?
Eine klassische Videoproduktion mit echtem Dreh dauert von der Beauftragung bis zur Auslieferung in der Regel vier bis zwölf Wochen. Kleine, klar umrissene Formate wie ein kurzes Statement oder ein Social-Clip sind schneller fertig, oft in ein bis zwei Wochen. Aufwendige Produktionen mit mehreren Drehtagen, Animationen und mehreren Sprachfassungen liegen am oberen Ende und darüber. Wichtig ist, ab wann Sie rechnen: Diese Spanne meint die reine Produktion. Rechnen Sie die Zeit ab Ihrer ersten Anfrage, kommt davor noch die Angebots- und Freigabephase hinzu, meist ein bis zwei Wochen. Wo genau Ihr Projekt landet, hängt vom Format und vom Umfang ab. Ein kompaktes Firmenportrait ist deutlich schneller im Kasten als eine aufwendige Imagekampagne mit mehreren Motiven. Eine pauschale Zahl ohne Blick auf Ihr Vorhaben wäre deshalb unseriös. Als grober Merksatz taugt trotzdem: Je mehr Menschen vor der Kamera stehen und je mehr Orte im Spiel sind, desto weiter rutscht Ihr Projekt an das obere Ende der Spanne.
Wie lange dauert ein Imagefilm?
Für einen Imagefilm sollten Sie ab Produktionsstart realistisch sechs bis zwölf Wochen einplanen. Diese Zeit teilt sich grob in ein bis drei Wochen Konzeption und Vorproduktion, ein bis drei Drehtage und zwei bis vier Wochen Postproduktion. Die Spanne ist deshalb so breit, weil zwischen einem kompakten Firmenportrait an einem Standort und einem aufwendigen Imagefilm mit mehreren Drehorten, Interviews und viel Licht ein großer Aufwandsunterschied liegt. Rechnen Sie ab Ihrer ersten Anfrage, kommt die Angebots- und Freigabephase hinzu, sodass zehn bis zwölf Wochen ein solider Planungswert für einen Wunschtermin sind. Der zeitkritische Faktor ist übrigens selten der Dreh selbst, sondern die Terminfindung mit allen Beteiligten und die Wartezeit auf Feedback in den Korrekturschleifen. Diese Werte sind Erfahrungswerte, den konkreten Zeitplan für Ihr Projekt legen wir vor dem Start gemeinsam fest. Planbar wird die Spanne vor allem dann, wenn die Drehtermine früh feststehen. Sie sind der einzige Teil des Ablaufs, der sich nicht kurzfristig verschieben lässt, ohne alles Weitere nachzuziehen.
Wie lange dauert ein Erklärvideo?
Ein Erklärvideo dauert von der Beauftragung bis zur Auslieferung meist vier bis acht Wochen. Anders als beim Imagefilm gibt es hier keinen Drehtag, dafür eine längere Produktionsphase am Rechner: Nach ein bis zwei Wochen Konzept, Skript und Storyboard folgen zwei bis vier Wochen für Illustration, Animation, Vertonung und Schnitt. Weil das Video komplett digital entsteht, hängt die Dauer stark vom Stil ab. Ein reduzierter 2D-Stil ist schneller fertig als eine detailreiche 3D-Animation, die Modeling und Rendering erfordert. Auch die Anzahl der Szenen und der Korrekturschleifen verschiebt den Zeitplan. Ein Vorteil animierter Formate: Sie brauchen keine Terminabstimmung für einen Dreh und lassen sich später leichter aktualisieren. Rechnen Sie ab Anfrage sechs bis acht Wochen Vorlauf ein, wenn das Video zu einem festen Termin fertig sein soll. Die genannten Zeiten sind Erfahrungswerte aus typischen Projekten. Wer den Zeitplan verkürzen will, setzt am besten beim Skript an. Steht der Text final, läuft der Rest der Produktion weitgehend gerade durch.
Was verzögert eine Videoproduktion am häufigsten?
Der mit Abstand häufigste Verzögerungsfaktor ist nicht die Produktion selbst, sondern die Wartezeit auf Kundenfeedback in den Korrekturschleifen. Der Ablauf ist immer ähnlich: Das Team liefert einen Zwischenstand wie den Rohschnitt, Sie geben Feedback, das Team setzt es um. Zwei bis drei solcher Schleifen sind Standard und fest eingeplant. Kritisch werden nicht die Schleifen, sondern die Pausen dazwischen. Bleibt eine Freigabe liegen, weil das Feedback mehrerer Abteilungen erst gesammelt werden muss, steht die Produktion in dieser Zeit still. Und je mehr Personen mitreden, ohne dass eine Stimme entscheidet, desto länger dauert es. Die gute Nachricht: Genau diesen Faktor haben Sie selbst in der Hand. Benennen Sie einen einzigen Entscheider, der Feedback bündelt und final freigibt, und geben Sie Rückmeldungen konsolidiert in einem Rutsch. Das verkürzt den Zeitplan oft stärker als jede Beschleunigung auf Produktionsseite.
Wie lange dauert es nach der Anfrage bis zum Angebot?
Nach Ihrer Anfrage folgt zunächst ein kurzes, kostenloses Erstgespräch, in dem Ziel, Botschaft, Zielgruppe und Rahmen geklärt werden. Auf dieser Basis entsteht ein Angebot, in der Regel innerhalb weniger Werktage. Danach liegt der Ball bei Ihnen, denn ein Angebot muss intern geprüft und freigegeben werden. Genau dieser Freigabeschritt zieht sich in der Praxis oft länger als die eigentliche Produktion später, vor allem wenn ein Budget durch mehrere Hierarchieebenen muss. Deshalb lohnt es sich, diese Vorlaufphase großzügig einzuplanen, meist ein bis zwei Wochen. Erst mit Ihrer Freigabe beginnt die Konzeption. Wenn Sie einen festen Endtermin haben, sagen Sie ihn am besten schon im Erstgespräch, dann lässt sich von Anfang an prüfen, ob der Zeitrahmen realistisch ist. Die Uhr für Ihren Wunschtermin läuft ab dem Tag der Anfrage, nicht erst ab Vertragsunterschrift. Hilfreich ist, schon zur Anfrage grob zu wissen, wer das Budget freigibt. Das verkürzt die Schleife erfahrungsgemäß mehr als jede Nachfrage.
Bis wann muss ich anfragen, wenn das Video zu einem festen Termin fertig sein soll?
Planen Sie rückwärts vom Stichtag. Für einen klassischen Imagefilm sollten Sie ab Anfrage realistisch zehn bis zwölf Wochen einrechnen: grob eine bis zwei Wochen für Angebot und Freigabe, dann sechs bis zwölf Wochen Produktion, plus einen Sicherheitspuffer für die Korrekturschleifen. Wer sein Messevideo im September braucht, fragt also nicht im August an, sondern spätestens im Juni, besser früher. Für ein Erklärvideo dürfen Sie etwas knapper kalkulieren, aber sechs bis acht Wochen Vorlauf sind auch hier eine gesunde Größe. Rückt der Termin näher, ist nicht automatisch alles verloren, aber dann sollten Sie das im Erstgespräch als Erstes ansprechen. Ein ehrlicher Umsetzungspartner sagt Ihnen dann klar, ob der Termin machbar ist oder ob ein schlankeres Format die bessere Wahl ist. Ein zu enger Zeitplan gehört zu den wenigen Dingen, die man einem fertigen Film ansieht. Legen Sie den Stichtag außerdem nicht auf den Veranstaltungstag selbst, sondern ein bis zwei Wochen davor. Dann bleibt Luft für letzte Korrekturen und die Ausspielung in Ihre Kanäle.
Gibt es eine Express-Produktion, wenn es schnell gehen muss?
Ja, schneller geht oft, aber nicht bei jedem Format und nicht um jeden Preis an Umfang. Echte Hebel für Tempo sind ein reduziertes Konzept mit klarer Bildsprache, ein einziger Drehtag statt mehrerer, weniger aufwendige Animation und eine straffe Postproduktion mit fest terminierten Feedbackfenstern. Damit lässt sich ein kompaktes Projekt spürbar beschleunigen. Was sich dagegen nicht beliebig stauchen lässt, ist Qualität: Ein 3D-Rendering braucht seine Rechenzeit, ein Color Grading seine Sorgfalt, eine Botschaft ihren Aufbau. Express bedeutet bei uns deshalb nicht, Schritte wegzulassen, sondern den Umfang von vornherein auf das Machbare zuzuschneiden und die Feedbackschleifen eng zu takten. Wenn es bei Ihnen schnell gehen muss, nennen Sie im Erstgespräch Termin und Ziel. Dann sagen wir Ihnen ehrlich, was in der Zeit realistisch ist. Oft ist ein schlankeres Format, das pünktlich sitzt, die bessere Lösung als ein großes, das zu spät kommt.
Ihr Video hat einen festen Termin?
Von der Anfrage bis zur Auslieferung: Bei FIUMU kommt das komplette Team aus dem eigenen Haus, Termine inklusive. Nennen Sie uns Ihr Ziel und Ihren Stichtag, im kostenlosen und unverbindlichen Erstgespräch rechnen wir Ihren Zeitplan gemeinsam durch.
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