Ratgeber · Format & Produktion

Kundenstimmen Videoerstellen lassen

Der Praxis-Ratgeber: von der Auswahl des richtigen Kunden über den Gesprächsleitfaden und das Rechtliche bis zum fertigen Schnitt. Mit Ablauf, Kosten, typischen Fehlern und der Möglichkeit, es uns zu überlassen.

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Kundenstimmen Video

Die beste Werbung

Eine gute Kundenstimme überzeugt nicht durch Lob, sondern durch Konkretheit: Ausgangslage, Lösung, messbares Ergebnis, erzählt von jemandem, der Ihren Wunschkunden ähnelt. Entscheidend sind die Auswahl des Interviewpartners, freie statt vorformulierter Antworten und eine Länge, die zum Kanal passt.

Gedreht wird dort, wo Ihr Produkt tatsächlich benutzt wird: in der Werkhalle, im Büro, auf der Baustelle Ihres Kunden. Dieser Ort liefert die halbe Beweisführung, bevor der erste Satz fällt. Das Format funktioniert deshalb unabhängig von der Unternehmensgröße, es braucht keinen bekannten Namen, sondern jemanden, der aus dem Alltag erzählen kann.

Dieser Ratgeber geht den Weg der Reihe nach durch: welchen Kunden Sie ansprechen, wie das Interview aufgebaut ist, was rechtlich geklärt sein muss und woran die meisten Produktionen scheitern.

Porträts zufriedener FIUMU-Kunden, mehr als 500 Unternehmen vertrauen auf die Videoproduktion

Mehr als 450 Kunden vertrauen uns bereits

Auf einen Blick
Ideale Länge
60–90 Sek. (Social: 20–40 Sek.)
Produktionsdauer
4–6 Wochen ab Auftragseingang
Sinnvolle Anzahl
3 Stimmen aus verschiedenen Branchen
Nachschub
2–3 Filme pro Jahr halten aktuell
Pflicht vor dem Dreh
Schriftliche Einwilligung des Kunden

Wirkung

Warum das Format überhaupt wirkt

Ein Kundenstimmen Video verschiebt die Beweislast. Nicht der Anbieter behauptet etwas, sondern jemand bestätigt es, der bereits bezahlt hat und nichts davon hätte, zu übertreiben. Je größer das wahrgenommene Risiko einer Entscheidung, desto stärker wirkt dieser Perspektivwechsel.

Authentizität und Glaubwürdigkeit

Echtes Vertrauen schon vor dem Erstkontakt

Neukunden-Magnet

Nichts ist überzeugender als zufriedene Kunden

Produktverständnis

Ihr Produkt als Lösung in konkreten Use-Cases

Einordnung

Was die Kundenstimmeanders macht

Optisch ähneln sich Kundenstimme, Werbespot und Produktvideo, sie lösen aber unterschiedliche Aufgaben und sitzen an unterschiedlichen Stellen im Kaufprozess. Die beiden Vergleiche zeigen, wo die Kundenstimme ihre Stärke hat und wann ein anderes Format das bessere wäre.

Gegen den Werbespot

Ein Werbespot hat eine Aufgabe: in möglichst kurzer Zeit ein Maximum an Aufmerksamkeit erzeugen. Er reduziert und zugespitzt, oft auf 20 bis 30 Sekunden. Die Kundenstimme darf sich mehr Zeit nehmen, weil sie nicht Aufmerksamkeit gewinnen, sondern Zweifel ausräumen muss, und dafür braucht es Details, die in einen Spot nicht passen. Faustregel: Der Spot holt Menschen, die Sie noch nicht kennen. Die Kundenstimme überzeugt die, die schon überlegen.

Gegen das Produktvideo

Ein Produktvideo argumentiert auf der Sachebene: Funktion, Aufbau, Besonderheiten, demonstriert am Objekt. Die Kundenstimme zeigt dieselbe Lösung aus der Perspektive von jemandem, der der Zielgruppe ähnelt, und wirkt deshalb zusätzlich emotional. In der Praxis ergänzen sich beide: Das Produktvideo erklärt, die Kundenstimme beglaubigt.

Wo im Kaufprozess das Format sitzt

Kundenstimmen wirken weit unten im Entscheidungsprozess. Sie erzeugen selten Erstkontakt, aber sie bewegen Interessenten, die schon vergleichen, sie wandeln Interesse in Anfragen. Das hat zwei praktische Folgen: Der Film gehört an die Stellen, an denen verglichen wird (Leistungs- und Preisseiten, Angebote, Vertriebsgespräch), nicht nur auf die Startseite. Und es lohnt sich, mehrere Stimmen für verschiedene Kundenkreise zu haben, statt einer für alle.

Unsere Video Kundenstimmen

Kundenstimmen Videos für jede Branche

Sieben Produktionen aus unterschiedlichen Branchen. Achten Sie beim Ansehen auf drei Dinge: Wie schnell wird klar, welches Problem der Kunde hatte? Wird ein konkretes Ergebnis genannt oder nur gelobt? Und wo steht die Person, am Arbeitsplatz oder vor einer neutralen Wand? Diese drei Punkte entscheiden mehr über die Wirkung als die Kameratechnik.

SPI GmbH · CAD-PROGRAMM

Das CAD-Programm im täglichen Einsatz in der Blechindustrie, Kundenstimme bei Müller Feinblechbautechnik.

Enscape · 3D-SOFTWARE

Enscape im Architekturbüro eingesetzt, Kundenstimme mit Störmer, Murphy and Partners.

DPS Software · CAD-SOFTWARE

SOLIDWORKS in der Holzindustrie, Kundenstimme für DPS Software, gedreht bei der Weisse GmbH.

Kleusberg · MODULBAU

Kleusberg als Architekturpartner, Kundenstimme mit baukind über modulares Bauen.

TRUMPF · LASERANWENDUNGEN

Automatisierte Prozesskette mit TRUMPF, Case Study bei TECPRO Metall.

EPLAN · SOFTWARE-SYMBIOSE

EPLAN-Anwendung auf EHRT-Maschinen, Kundenstimme über das Zusammenspiel beider Systeme.

Vorbereitung

Den richtigen Kundenanfragen

Der Film steht und fällt mit der Person davor. Welcher Kunde inhaltlich passt, hängt vor allem daran, ob Ihre Wunschzielgruppe sich in ihm wiedererkennt, die drei Auswahlfragen dazu haben wir in unserem Beitrag Referenzvideo richtig gemacht aufgeschrieben. Hier geht es um das, was danach kommt: wen Sie besser nicht fragen, wann Sie fragen und wie Sie die Anfrage formulieren, damit ein Ja daraus wird.

Der richtige Zeitpunkt

Fragen Sie, sobald ein Ergebnis sichtbar ist, nicht am Projektstart und nicht zwei Jahre später. Direkt nach der Einführung ist die Zufriedenheit am größten und die Details sind noch präsent; wer erst nach Jahren gefragt wird, erinnert sich an Stimmungen, nicht an Zahlen. Ein guter Anlass ist der erste Moment, in dem Ihr Kunde von sich aus etwas Positives sagt. Notieren Sie sich solche Sätze, sie sind später Ihre Anfrageliste.

Wie Sie fragen

Framen Sie das Vorhaben nicht als Werbung für sich, sondern als gemeinsame Geschichte: Ihr Kunde bekommt am Ende einen professionell produzierten Film, den er selbst nutzen darf, auf seiner Website, in seinen Netzwerken, in seinen eigenen Unterlagen. Nennen Sie den Zeitaufwand konkret, und nennen Sie ihn ehrlich. Klären Sie im selben Gespräch zwei Dinge, die später am häufigsten bremsen: wer im Haus Ihres Kunden zustimmen muss und ob am geplanten Drehort Betriebsgeheimnisse im Bild wären.

Rechnen Sie mit Absagen und fragen Sie deshalb zwei Kunden mehr an, als Sie Filme planen. Eine Absage hat selten mit Ihrer Leistung zu tun, sondern mit Urlaub, Umbau oder einer Compliance-Regel.

Diese Kunden fragen Sie besser nicht

  • Wer gerade eine offene Reklamation hat. Auch wenn sie geklärt wird, vor der Kamera kommt sie hoch.
  • Wer den Vertrag gerade neu verhandelt. Die Anfrage wirkt dann wie ein Druckmittel, selbst wenn sie keins ist.
  • Wer Ihr Produkt kaum selbst bedient. Die Führungskraft unterschreibt, aber erzählen kann meist nur die Person, die täglich damit arbeitet. Oft lohnt es, beide zu filmen.

Und wenn Konzern-Kommunikation oder Betriebsrat mitreden?

Das ist kein Ausschlusskriterium, sondern eine Frage der Vorbereitung, und erfahrungsgemäß der Punkt, an dem die meisten Anfragen unnötig scheitern. Wer erst nach dem Dreh fragt, wartet Monate auf eine Freigabe oder bekommt keine. Wer vorher fragt, bekommt in der Regel beides: die Zustimmung und einen klaren Rahmen.

Was in der Praxis hilft: den Drehplan vorab schriftlich einreichen, welche Bereiche, welche Personen, welche Themen. Die Fragen vorher freigeben lassen, statt sie am Set zu diskutieren. Und benennen, was nicht ins Bild kommt: Bildschirme, Zeichnungen, Kundennamen, sicherheitsrelevante Bereiche. Ein Gegenüber, das eine Liste mit klaren Grenzen bekommt, sagt deutlich häufiger zu als eines, das eine Kamera ankündigt bekommt.

Die Sorge dahinter ist fast immer dieselbe: dass etwas gezeigt wird, das nicht gezeigt werden darf. Die Antwort darauf ist handwerklich: man baut die Geschichte um die Einschränkungen herum. Darf das Produkt nicht ins Bild, erzählt man über den Prozess und die Menschen. Ist die Halle tabu, dreht man im Besprechungsraum und ergänzt Material, das Ihr Kunde selbst freigegeben hat. Genau diesen Teil übernehmen wir mit, von der Abstimmung bis zur Bildauswahl.

Ein großer Teil unserer Kundenstimmen entsteht genau in solchen Umgebungen: TRUMPF und Bechtle PLM: laufende Produktion, Konstruktions- und 3D-Daten auf den Bildschirmen. Für Workerbase haben wir bei Kundeskunden wie Porsche, Bosch und ThyssenKrupp gedreht, also in Werken, in denen jeder Bildausschnitt vorher abgestimmt ist. Der Freigabeprozess ist dort Routine, nicht das Hindernis, sondern Teil der Produktionsplanung.

Interview

Der Gesprächsleitfaden,der echte O-Töne liefert

Ein Kundenstimmen Video wird nicht im Schnitt gut, sondern im Gespräch. Bewährt hat sich ein Bogen in vier Blöcken, der einer Kaufentscheidung folgt: erst die Ausgangslage, dann die Entscheidung, dann die Zusammenarbeit, zuletzt das Ergebnis. Wer in dieser Reihenfolge fragt, bekommt am Ende eine Geschichte statt einer Sammlung von Komplimenten.

Planen Sie drei bis vier Fragen je Block und rechnen Sie mit rund einer Stunde Gesprächszeit. Das ist der Grund, warum aus zwei Stunden Material am Ende neunzig Sekunden werden: Sie brauchen die Auswahl.

01

Ausgangslage

Der Zuschauer soll sich wiedererkennen.

  • Wie sah Ihr Arbeitsalltag aus, bevor Sie mit uns gearbeitet haben?
  • Was hat Sie an der alten Lösung am meisten gestört?
  • Was war der Auslöser, überhaupt zu suchen?
02

Entscheidung

Nimmt die Einwände vorweg, die Ihr Vertrieb sonst hört.

  • Welche Alternativen hatten Sie auf dem Tisch?
  • Was hat am Ende den Ausschlag gegeben?
  • Wovor hatten Sie im Vorfeld Respekt?
03

Zusammenarbeit

Zeigt, was ein Interessent konkret erwarten darf.

  • Wie lief die Einführung ab, ganz praktisch?
  • Gab es einen Moment, an dem es geklemmt hat, und wie ging es weiter?
  • Wer bei Ihnen war beteiligt, und wie viel Zeit hat es gekostet?
04

Ergebnis

Liefert den Satz, der später im Schnitt ganz vorn steht.

  • Was können Sie heute, was vorher nicht ging?
  • Woran merken Ihre Kollegen den Unterschied?
  • Was würden Sie jemandem sagen, der gerade überlegt?

Welche Fragen Floskeln erzeugen

Drei Fragetypen sorgen zuverlässig für unbrauchbares Material. Geschlossene Fragen („Waren Sie zufrieden?") werden mit Ja beantwortet. Fragen mit der Antwort darin („Sie haben ja viel Zeit gespart, oder?") bekommen die Antwort zurück, die Sie vorgesagt haben und genau so klingt sie später auch. Superlativ-Fragen („Was war das Beste?") laden zum Loben ein, nicht zum Erzählen. Fragen Sie stattdessen nach Situationen: wann, wie oft, wer, was hat sich verändert.

Der wirksamste Handgriff kostet nichts: Schweigen Sie nach der Antwort zwei Sekunden länger, als angenehm ist. Der erste Satz ist meistens die höfliche Version, der zweite die ehrliche. Und wiederholen Sie ruhig eine Frage, wenn die Antwort mit „also" begonnen hat, das ist das Zeichen, dass gerade sortiert wurde.

Ihr Protagonist bekommt die Themen vorab, nicht den Wortlaut. Er soll wissen, worüber gesprochen wird, damit er nachdenken kann, aber nichts formulieren, was er dann vorliest.

Wie der fertige Film aufgebaut ist

Das Interview läuft chronologisch, der Schnitt nicht. Bewährt hat sich dieser Bogen: Ihr Kunde stellt sich kurz vor, damit die Zielgruppe erkennt, wer da spricht und ob er ihr ähnelt. Dann kommt die Ausgangslage samt Entscheidung: welches Problem bestand, welche Erwartung gab es. Hier erkennt der Zuschauer sich selbst wieder, und das ist der Moment, in dem er bleibt oder abschaltet.

Im Mittelteil folgen konkrete Praxisbeispiele, wo das Produkt im Alltag auftaucht, was es an Zeit oder Kosten spart. Zum Schluss spricht der Protagonist eine Empfehlung aus oder gibt einen Ausblick auf die weitere Zusammenarbeit.

Die eine Abweichung von dieser Reihenfolge: Für Social Media zieht man den stärksten Satz an den Anfang. Dort entscheidet sich in drei Sekunden, ob jemand bleibt, für eine Vorstellungsrunde ist da keine Zeit.

Drehtag

Ihren Protagonistenvorbereiten

Die meisten Menschen vor der Kamera sind nicht nervös, weil sie nicht reden können, sondern weil sie nicht wissen, was auf sie zukommt. Ein kurzes Info-Blatt ein bis zwei Wochen vor dem Termin nimmt fast alles davon weg. Das eigentliche Interview dauert selten länger als eine Stunde; der Rest des Drehtags gehört den Bildern aus dem Arbeitsalltag, für die Ihr Protagonist meist gar nicht mehr gebraucht wird.

Das gehört ins Info-Blatt

Zeitfenster
Wann das Team kommt, wann das Interview liegt, wann er wieder arbeiten kann. Ein grober Ablaufplan reicht.
Themen, kein Skript
Die vier Blöcke aus dem Leitfaden als Stichworte. Ausdrücklich mit dem Hinweis, nichts auswendig zu lernen.
Kleidung
Was er im Alltag trägt, gern mit Firmenlogo. Feine Streifen und kleinteilige Muster flirren im Bild, ein Ersatzoberteil im Auto hat schon oft geholfen.
Drehorte
Zwei bis drei Vorschläge aus seinem echten Arbeitsumfeld, mit Tageslicht und ohne Dauerlärm. Der Konferenzraum ist selten der beste.
Formalitäten
Die Einwilligung zur Unterschrift und der Hinweis, dass er den fertigen Schnitt vor Veröffentlichung sieht.
Ansprechpartner vor Ort
Jemand aus seinem Haus, der Türen öffnet, Bereiche freigibt und Maschinen kurz stillstellen kann.

Sagen Sie ihm außerdem, dass es keine Live-Situation ist: Wenn ein Satz nicht sitzt, wird er einfach wiederholt. Diese eine Information entspannt erfahrungsgemäß mehr als jede andere.

Rechtliches

Einverständnis,Nutzungsrechte, DSGVO

Ein Kundenstimmen Video zeigt erkennbare Menschen. Damit gilt es rechtlich als personenbezogene Verarbeitung, und die braucht eine Grundlage, in der Praxis fast immer die Einwilligung der gefilmten Person. Mündlich am Set reicht nicht: Erfahrungsgemäß sitzt drei Jahre später jemand anderes auf der Stelle und erinnert sich an nichts.

Was in der Einwilligung stehen sollte

Vier Angaben machen den Unterschied zwischen einem Zettel und einer belastbaren Erklärung: wer gefilmt wird, wofür das Material verwendet wird, auf welchen Kanälen es laufen darf: Website, Social Media, Messe, Vertrieb, bezahlte Werbung sind bewusst einzeln zu nennen, und für welchen Zeitraum. Fassen Sie die Kanäle lieber weit als eng: Eine Nachlizenzierung Jahre später ist mühsam. Halten Sie außerdem fest, was bei einem Widerruf passiert, denn eine Einwilligung ist jederzeit für die Zukunft widerrufbar.

Die Menschen im Hintergrund

Der häufigste blinde Fleck. Nicht nur Ihr Interviewpartner ist erkennbar, sondern auch die Kollegin an der Maschine und der Kollege im Großraum. Zwei Wege haben sich bewährt: ein Aushang am Drehtag mit Zeitraum und Bereich plus eine Sammelerklärung für die Beteiligten, oder Bildausschnitte, in denen niemand identifizierbar ist. Beides muss vor dem Dreh geklärt sein, im Schnitt lässt sich das nur mit Verlusten reparieren.

Betriebsgeheimnisse und Nutzungsrechte

Bildschirme mit Kundendaten, Konstruktionszeichnungen an der Wand, Lieferantennamen auf Kartons: Klären Sie vorab, was im Bild sein darf. Und regeln Sie schriftlich, wer den fertigen Film nutzen darf. Wenn Ihr Kunde ihn ebenfalls einsetzen darf, ist das kein Zugeständnis, sondern das stärkste Argument bei der Anfrage und der Film bekommt nebenbei eine zweite Reichweite.

Zuletzt die Freigabe des Schnitts durch den gefilmten Kunden. Vorgeschrieben ist sie nicht, sinnvoll schon: Wer den Film selbst gut findet, teilt ihn von sich aus.

Dieser Abschnitt gibt wieder, wie wir es in unseren Produktionen handhaben. Er ersetzt keine Rechtsberatung, bei Konzernstrukturen, Betriebsrat oder internationalen Veröffentlichungen lohnt der Blick Ihrer Rechtsabteilung.

Aus der Praxis

Sechs Fehler,die immer wieder passieren

Fast alle davon entstehen lange vor dem Schnitt. Sortiert nach der Phase, in der sie gemacht werden und in der sie sich noch günstig vermeiden lassen.

Bei der Auswahl

Der große Name statt des passenden Kunden

Ein Konzernlogo im Abspann sieht gut aus, überzeugt aber niemanden, wenn die Person davor mit Ihrem Produkt kaum arbeitet. Wer nichts Konkretes erzählen kann, erzählt Allgemeines, und Allgemeines glaubt keiner. Der Mittelständler, der jeden Tag damit arbeitet, ist der stärkere Zeuge.

Vor dem Dreh

Der vorformulierte Text

Sobald jemand Sätze vorliest oder auswendig gelernt hat, hört man es an der Betonung. Der Film verliert damit genau das, wofür er gedreht wurde. Geben Sie Ihrem Protagonisten die Themen, niemals den Wortlaut.

Vor dem Dreh

Die Freigabekette zu spät geklärt

Der Interviewpartner sagt zu, die Kommunikationsabteilung erfährt erst nach dem Dreh davon. Dann liegt ein fertiger Film wochenlang in der Abstimmung, oder er darf nie laufen. Fragen Sie vor dem Termin, wer im Haus zustimmen muss.

Am Drehtag

Der falsche Raum

Der repräsentative Konferenzraum ist meistens der schlechteste Drehort: hallig, ohne Tageslicht, ohne Bezug zur Arbeit. Der Arbeitsplatz Ihres Kunden erzählt nebenbei mit: Werkhalle, Werkstatt, Labor. Achten Sie nur auf Dauergeräusche, gegen eine laufende Lüftung kommt kein Mikrofon an.

Im Schnitt

Alles behalten wollen

Aus zwei Stunden Interview lassen sich leicht drei Minuten schneiden. Gut sind aber die neunzig Sekunden, in denen nichts Überflüssiges steht. Jeder Satz, der nur höflich ist, kostet Zuschauer, und der stärkste Satz gehört nach vorn, nicht ins Fazit.

Nach dem Launch

Der Film bleibt liegen

Ein Kundenstimmen Video, das nur auf einer Unterseite steht, arbeitet nicht. Es gehört an das Angebot, in die Mail vor dem Ersttermin, auf die passende Leistungsseite und als Kurzfassung in Social Media. Planen Sie die Zweitverwertung ein, bevor gedreht wird.

Einsatzgebiete für Ihr Kundenstimmen Video

Auf allen Kanälen punkten

Ein Kundenstimmen Video wird selten nur an einer Stelle gebraucht, und genau daran scheitert die Planung oft. Wer erst nach dem Schnitt merkt, dass er eine Hochkant-Fassung für Social Media braucht, zahlt für einen zweiten Durchgang. Legen Sie deshalb vor dem Dreh fest, wo der Film laufen soll.

Aus einem Drehtag entstehen problemlos drei Fassungen: die lange für Website und Vertrieb, ein Kurzschnitt für Social Media und ein Ausschnitt für Angebote oder Messe. Die Mehrarbeit liegt im Schnitt, nicht im Dreh, vorausgesetzt, das Material wurde entsprechend aufgenommen.

Beratung zur Kanalstrategie für das Kundenstimmen Video, FIUMU plant den Einsatz auf Web, Vertrieb und Social Media

Web

Ob auf Ihrer Webseite oder YouTube, Binden Sie Ihre Kundenstimme auf wichtigen Online-Portalen ein, um Ihre Conversion Rate und Verkaufszahlen zu steigern.

Vertrieb

Mit echten Aussagen und allen wichtigen Informationen über die Arbeit mit Ihrem Produkt akquirieren Sie potenzielle Kunden für Ihr Unternehmen im Direktvertrieb.

Social Media

Kurzfassungen von 20 bis 40 Sekunden, quer und hochkant. Der wirksamste Hebel kostet nichts: Lassen Sie den gefilmten Kunden selbst teilen, sein Netzwerk ist genau Ihre Zielgruppe, und aus seinem Profil wirkt die Aussage noch einmal glaubwürdiger.

Print & Vertriebsunterlagen

Der Kanal, an den kaum jemand denkt: Ein QR-Code oder Shortlink in Broschüre, Angebot oder auf dem Messestand führt vom Papier direkt in den Film. Damit arbeitet die Kundenstimme auch dort, wo kein Browser offen ist: im Termin, auf der Messe, in der Angebotsmappe.

Ihr Weg zu FIUMU

Unser Erfolgskonzept für Ihre Kundenstimme

Wenn Sie das Projekt nicht selbst führen wollen, sind das die drei Schritte bis zum fertigen Konzept, bis dahin kostenlos und unverbindlich. Erst danach entscheiden Sie, ob wir übernehmen.

Erste Anfrage für ein Kundenstimmen Video, Kontaktaufnahme per E-Mail, Telefon oder Formular bei FIUMU
01

Ihre Anfrage

Per E-Mail, am Telefon oder über unser Kontaktformular können Sie uns ganz einfach alle Informationen und Anforderungen rund um Ihr Vorhaben zukommen lassen.

Konzeptausarbeitung bei FIUMU, das Team entwickelt eine individuelle Lösung für das Kundenstimmen Video
02

Unsere Ausarbeitung

Aus Ihren Angaben entsteht ein Konzept: Vorschlag für den Referenzkunden, Fragenaufbau, Drehorte und der Umfang der Fassungen. Was Sie beisteuern müssen, ist die Zusage Ihres Kunden, alles andere kommt von uns.

Konzeptpräsentation im Meeting, FIUMU stellt die Ideen für das Kundenstimmen Video kostenfrei vor
03

Ihr Konzept

In einem Meeting oder einem schriftlichen Angebot präsentieren wir Ihnen unsere Ideen für Ihr Kundenstimmen Video. Natürlich kostenfrei und unverbindlich.

Das FIUMU-Team bei der Videoproduktion, zehn Jahre Erfahrung im Videomarketing für Kundenstimmen

Ihre Kundenstimmen Agentur

Unser Know-how für Ihr Projekt

4,96 von 5, Sehr Gut bei ProvenExpert

5 von 5, Sehr Gut bei Google

Alles auf dieser Seite stammt aus 10 Jahren Kundenstimmen-Produktionen, quer durch Maschinenbau, Software, Handwerk und Handel, vom Familienbetrieb bis zum Konzern. Die Empfehlungen zu Auswahl, Leitfaden und Drehort sind das, was sich dabei wiederholt bewährt hat, nicht was in Lehrbüchern steht.

Lassen Sie Ihre Kunden für Sie sprechen –authentischer wird Werbung nicht.

Unsere Kunden über uns

Und das sagen unsere Kunden

Ein Beispiel in eigener Sache: Diese Stimmen sind schriftliche Referenzen, keine Filme. Sie zeigen ganz gut den Unterschied, um den es weiter oben ging, nachlesbar und schnell erfasst, aber ohne den Menschen, den Ort und den Tonfall, die ein Video mitliefert.

Firmenlogo von DPS Software, Kundin Eva Brökel empfiehlt die Zusammenarbeit mit FIUMU weiter

„Rundum zufrieden“

Eva Brökel, DPS Software

Wir können FIUMU zu 100% empfehlen! Das Referenzvideo mit unserem Kunden ist großartig geworden! Das Team hat tolle Arbeit geleistet und es geschafft, sowohl unsere Vorstellungen als auch die unseres Kunden umzusetzen.

5 von 5, Sehr Gut bei ProvenExpert

Firmenlogo der Agentur Magaziniker, Kundin Monika Wagner lobt das kreative FIUMU-Team

„Locker und unverstellt“

Monika Wagner, Magaziniker

Das FIUMU-Team hat begeistert. Ein super nettes kreatives Team, das auf unsere Wünsche eingegangen ist, tolle Ideen eingebracht und ein perfektes Ergebnis abgeliefert hat. Auf jeden Fall zu empfehlen.

5 von 5, Sehr Gut bei ProvenExpert

Zwischenstand

Leitfaden steht,Kunde sagt zu. Und jetzt?

Ab hier wird es ein Produktionsprojekt: Termine, Technik, Drehorte, Schnitt. Wenn Sie das nicht selbst stemmen wollen, übernehmen wir genau diesen Teil, inklusive Interviewführung und der Einwilligungsvorlage aus dem Abschnitt oben.

Unser Workflow

So entsteht Ihre Kundenstimme

Vier Phasen, rund vier bis sechs Wochen. Der Schritt, der in der Praxis am häufigsten die Terminkette bestimmt, ist nicht der Dreh, sondern die Abstimmung mit Ihrem Kunden, planen Sie dafür Puffer ein.

Beratungsgespräch bei FIUMU: zwei Mitarbeitende besprechen am Rechner mögliche Referenzkunden für ein Kundenstimmen Video

Beratung

Zuerst berichten Sie uns von Ihrem Unternehmen, Ihren Ideen und möglichen Referenzkunden für das Kundenstimmen Video.

Konzeption eines Kundenstimmen Videos: handschriftliche Notizen und Fragenkatalog auf dem Besprechungstisch

Konzeption

Im Anschluss ermitteln wir wichtige Inhalte und schreiben Storyboards und Fragenkataloge für die anstehenden Interviews.

Dreharbeiten in einer Werkhalle: das FIUMU-Filmteam mit Kamera, Licht und Monitor beim Interview vor Ort

Dreharbeiten

Gedreht wird beim Referenzkunden vor Ort: erst das Interview, danach die Bilder aus dem Arbeitsalltag. Ein halber bis ganzer Tag, den Großteil davon merkt Ihr Protagonist gar nicht.

Postproduktion am DaVinci-Schnittplatz: Farbkorrektur und Feinschnitt des Kundenstimmen Videos

Postproduktion

Wir verpassen Ihrem Video den letzten Schliff. Vom Schnitt über die Musik bis hin zu einer passenden Sprecherstimme, Textanimationen uvm.

Am selben Drehtag

Was Sie gleich mitnehmen sollten

Sechs Ergänzungen, die im laufenden Dreh wenig kosten und als eigener Termin viel. Der teuerste Posten einer Videoproduktion ist selten die Technik, sondern der zweite Anfahrtstag, samt neuer Terminabstimmung mit Ihrem Kunden.

Fotoshooting parallel zum Videodreh, FIUMU fotografiert den Kunden bei der täglichen Arbeit

Fotoshooting

Das Team steht ohnehin mit Licht am Arbeitsplatz Ihres Kunden. Fotos parallel zum Dreh kosten deshalb kaum Zeit, während ein separater Fototermin einen zweiten Anfahrts- und Abstimmungsaufwand bedeutet. Das Material trägt später Website, Angebote und Printunterlagen mit.

3D-Animationen als Zusatzleistung, Konstruktionsdaten und Zeichnungen werden im Video zum Leben erweckt

Animationen

Sinnvoll überall dort, wo Ihr Protagonist etwas beschreibt, das man nicht filmen kann: Prozesse im Inneren einer Maschine, Zahlenverläufe, Abläufe über mehrere Standorte. Kurze eingeschnittene Animationen halten solche Passagen verständlich; vorhandene Konstruktionsdaten lassen sich dafür weiterverwenden.

Zweitverwertung des Filmmaterials, weitere Filmvarianten und neue Zusammenschnitte für alle Kanäle

Zweitverwertung

Der Punkt, den Sie vor dem Dreh entscheiden sollten: Aus einem Interview entstehen Website-Fassung, Social-Kurzschnitt und Messeloop. Wer das erst hinterher bestellt, zahlt nur den Schnitt, wer es zu spät merkt, muss das Material aber unter Umständen neu drehen, weil das Hochformat fehlt.

Screencast-Aufnahmen für Software-Produkte, ergänzende Detailaufnahmen des Monitorbilds im Film

Screencast

Bei Software ist die Kamera auf den Monitor gerichtet fast immer unscharf, flimmernd oder gespiegelt. Eine saubere Bildschirmaufnahme ersetzt das und löst nebenbei das Datenschutzproblem, weil sich für die Aufnahme ein Testdatensatz statt echter Kundendaten verwenden lässt.

Lokalisierung des Kundenstimmen Videos, Sprachversionen von professionellen Muttersprachlern weltweit

Lokalisation

Planen Sie Sprachfassungen vor dem Dreh ein, nicht danach. Bauchbinden, Einblendungen und Schnittrhythmus lassen sich dann von vornherein so anlegen, dass jede Fassung funktioniert. Untertitel sind der günstige Weg, ein Voice-Over von Muttersprachlern der wirkungsvollere.

Drohnenaufnahmen als Add-on, eindrucksvolle Luftbilder vom Firmensitz des Referenzkunden

Drohnenaufnahmen

Ein Luftbild zu Beginn beantwortet in zwei Sekunden, wie groß der Betrieb ist, eine Information, für die der Text sonst einen ganzen Satz braucht. Der Aufwand liegt weniger im Flug als in der Genehmigung: Betriebsgelände, Nachbarschaft und je nach Lage die Luftaufsicht müssen vorher zustimmen.

Auf einen Blick

Die wichtigsten Infos rund um Ihr Kundenstimmen Video

Authentische Kundenstimmen zeigen nicht nur, dass Sie Ihre Produkte und Dienstleistungen kundenorientiert entwickeln, sondern steigern auch das Vertrauen in Ihr Unternehmen. Mit einer Kundenstimme können Sie spielend leicht Reputation aufbauen. Dies bedeutet, Sie zeigen auf subtile Weise, wer bereits erfolgreich mit Ihren Produkten arbeitet. Die Professionalität Ihres zufriedenen Kunden färbt damit auch auf Sie und Ihr Produkt ab. Auf diese Weise überzeugen Sie potentielle Neukunden, denn kein Werbemittel hat eine so hohe Überzeugungskraft wie eine Kundenempfehlung. Ein erfolgreicher Unternehmer, der authentisch und mit großer Begeisterung über die Nutzung Ihres Produktes im Alltag spricht, ist Gold wert. Ihr Produkt wird von verschiedenen Kundengruppen und für verschiedene Aufgabenfelder genutzt? Mit einer Videoreihe können Sie ganz spezifisch auf die wichtigsten Bedürfnisse und Anforderungen eingehen, und vermitteln dem Kunden auf diese Weise verschiedenste Einsatzmöglichkeiten Ihres Produktes.

Hier sind mehrere Faktoren ausschlaggebend. Natürlich ist zunächst die Größe des Projekts entscheidend, aber auch die reibungslose Zusammenarbeit mit Ihren Kunden ist von Bedeutung. Folgende Fragen sind dabei wichtig im Vorlauf abzuklären: Welche Kunden kommen für eine Kundenstimme in Frage? In welchem Zeitraum steht uns Ihr Wunschkunde für Dreharbeiten zur Verfügung? Welche Mitarbeiter kommen für ein Interview in Frage? In der Regel ist ein Kundenstimmen-Film innerhalb einer Produktionsdauer von vier bis sechs Wochen umzusetzen, vom Auftragseingang bis hin zum fertigen Film.

Beim Kundenstimmen Film hängen die Kosten maßgeblich von den Aufwänden in den drei Kernbereichen der Filmproduktion ab: Konzeption, Produktion und Postproduktion. Pauschale Aussagen zu den Kosten einer Filmproduktion möchten wir ganz bewusst nicht treffen, unsere Filmprojekte sind immer auf den Kunden zugeschnittene Lösungen und hängen von vielen Faktoren ab: An wie vielen Orten soll gedreht werden? Wie groß ist der Pool an Mitarbeiter-Interviews? Sollen Luftaufnahmen vom Unternehmenssitz aufgenommen werden? Erhöht sich der Produktionsaufwand, hat dies natürlich auch Einfluss auf die Kundenstimmenvideo Kosten. Gerne erstellen wir auch ein individuelles und unverbindliches Angebot, mit einer transparenten Auflistung der Aufwände zu Ihrem gewünschten Kundenstimmen Film.

Die Nähe zu unseren Kunden ist in unseren Augen ein wichtiger Faktor, damit Sie sich über den gesamten Projektverlauf hin wohl fühlen. Ab dem ersten Kontakt erhalten Sie von unserer Seite eine feste Ansprechperson. Diese betreut Ihr Projekt, kümmert sich um die gesamte Planung und Produktion Ihres Filmes und hat für Ihre Fragen immer ein offenes Ohr.

Minimaler Stress, Maximale Zufriedenheit

Wir helfen gern dabei, Ihr Kundenstimmen Video zu verwirklichen. Dazu erstellen wir Ihnen ein ganz persönliches Angebot mit erster konkreter Filmidee. Natürlich kostenlos und unverbindlich.

Das sagen unsere Kunden

KLEUSBERG
Das kompetente und kreative Team von FIUMU hat bereits mehrfach für uns Filmprojekte sehr professionell, angenehm und mit einem hohen Maß an Kreativität und Lösungsorientierung realisiert.
Jan Ackerstaff
Leitung Marketing, KLEUSBERG

Häufige Fragen

Alle Fragen zur Video Kundenstimme

Die Fragen, die im Cluster sonst nirgends beantwortet werden: Wann sich das Format lohnt, wie lang der Film sein soll, wie viele Stimmen Sie brauchen und woran Sie merken, ob er wirkt. Kosten, Pakete und Ablauf stehen auf der Leistungsseite.

Es lohnt sich, wenn Ihre Kunden vor einer Entscheidung stehen, die Vertrauen erfordert: erklärungsbedürftige Produkte, längere Vertriebszyklen, hohe Investitionen. Je größer das wahrgenommene Risiko, desto stärker wirkt jemand, der es bereits eingegangen ist. Es lohnt sich ebenfalls, wenn Ihr Vertrieb immer wieder dieselben Einwände hört, dann nimmt ein Video sie vorweg, statt sie im Gespräch abarbeiten zu müssen. Weniger sinnvoll ist es bei Produkten, die über Preis oder Verfügbarkeit verkauft werden, denn dort entscheidet niemand nach Sympathie. Auch wenn Ihr Angebot sich gerade grundlegend ändert, sollten Sie warten: Ein Film, der ein Produkt in einer überholten Version zeigt, kostet mehr Glaubwürdigkeit als er bringt. Und ohne einen wirklich zufriedenen Kunden gibt es nichts zu drehen, das lässt sich nicht durch Produktion ersetzen.

Deutlich, vor allem in der Rolle des Sprechers. Im B2B spricht jemand in beruflicher Funktion und trägt Verantwortung für eine Entscheidung, die andere im Unternehmen mittragen mussten, entsprechend zählen nachvollziehbare Gründe, Zahlen und der Ablauf der Zusammenarbeit. Der Film richtet sich oft an mehrere Personen gleichzeitig, vom Fachbereich bis zur Geschäftsführung, und muss deshalb sachlich bleiben, ohne langweilig zu werden. Im B2C spricht eine Privatperson über eine persönliche Erfahrung; hier trägt Emotion weiter als Argumentation, die Filme sind kürzer und leben stärker von Sympathie. Auch die Bereitschaft, vor die Kamera zu treten, ist unterschiedlich: B2B-Kunden sagen häufiger zu, weil die Sichtbarkeit ihrem eigenen Unternehmen nützt. Der Aufwand für Abstimmung und Freigaben ist dafür höher.

Das hängt davon ab, wo es läuft. Auf einer Website oder Landingpage haben sich 60 bis 90 Sekunden bewährt: lang genug für eine Geschichte mit Ausgangslage, Lösung und Ergebnis, kurz genug, dass niemand vorher abspringt. Für Social Media schneiden Sie daraus 20 bis 40 Sekunden, dort entscheidet sich in den ersten drei Sekunden, ob jemand bleibt, weshalb die stärkste Aussage nach vorn gehört und nicht ans Ende. Im Vertriebsgespräch oder auf dem Messestand darf es länger sein, zwei bis drei Minuten, weil der Zuschauer dort bereits Interesse mitbringt. Die Faustregel: Je weiter vorn im Entscheidungsprozess, desto kürzer. Ein einzelner Dreh liefert alle drei Längen, wenn man sie vorher einplant.

Eine ist besser als keine, aber der Sprung von einer auf drei ist größer als der von drei auf zehn. Der Grund: Eine einzelne Stimme kann ein Zufall sein, drei Stimmen aus unterschiedlichen Branchen oder Unternehmensgrößen wirken wie ein Muster. Wer verschiedene Zielgruppen bedient, sollte je Zielgruppe mindestens eine Stimme haben, damit der Zuschauer jemanden findet, der ihm ähnelt. Sinnvoll ist ein Aufbau über die Zeit statt einer einmaligen Großproduktion: zwei bis drei Filme pro Jahr halten die Referenzen aktuell und verhindern, dass Ihr Vertrieb mit Aufnahmen arbeitet, in denen Produkte oder Ansprechpartner längst überholt sind. Ab etwa acht bis zehn Stimmen lohnt eine sortierbare Übersicht nach Branche.

Über drei Ebenen, die unterschiedlich schnell Antworten liefern. Die erste ist die Wiedergabe: Wie viele starten das Video, und wo genau steigen sie aus? Ein Abbruch nach zehn Sekunden ist ein Einstiegsproblem, ein Abbruch bei der Hälfte ein Längenproblem. Die zweite Ebene ist die Seite, auf der das Video steht, vergleichen Sie Verweildauer und Anfragen vor und nach der Einbindung, idealerweise über mehrere Wochen, damit Schwankungen sich ausgleichen. Die dritte und aussagekräftigste Ebene ist der Vertrieb: Fragen Sie Ihr Team, ob Einwände seltener geworden sind und ob Interessenten das Video von sich aus ansprechen. Diese Rückmeldung kommt später als jede Zahl, sagt aber am meisten darüber aus, ob der Film seine Arbeit macht.

Ja, und zwar aus zwei Gründen. Rechtlich brauchen Sie für die Veröffentlichung von Aufnahmen einer erkennbaren Person deren Einwilligung, mündlich am Set reicht in der Praxis nicht, wenn Jahre später jemand anderes im Unternehmen sitzt und sich an nichts erinnert. Praktisch schafft die Erklärung Klarheit über den Umfang: Auf welchen Kanälen darf der Film laufen, für wie lange, und was passiert, wenn Ihr Kunde ihn später zurückziehen möchte? Halten Sie beides schriftlich fest, bevor gedreht wird. Sinnvoll ist außerdem die Freigabe des fertigen Schnitts durch den gefilmten Kunden, nicht weil es vorgeschrieben wäre, sondern weil ein Kunde, der den Film selbst gut findet, ihn auch selbst teilt. Eine Vorlage stellen wir Ihnen zur Verfügung.

Vor allem die Überprüfbarkeit. Ein schriftliches Zitat mit Namen und Logo kann jeder verfassen, auch die Marketingabteilung des Anbieters und genau das unterstellen Leser routiniert. Ein Video zeigt einen Menschen, der erkennbar er selbst ist: Tonfall, Zögern, die Art, wie jemand über sein eigenes Projekt spricht. Das lässt sich nicht texten. Dazu kommt der Kontext, den Bilder nebenbei mitliefern, die Werkhalle, die Maschine, die Größenordnung des Betriebs. Ein Satz Text braucht drei Absätze, um dasselbe zu vermitteln. Der Nachteil: Video ist aufwendiger und altert sichtbarer. Deshalb ergänzen sich beide Formen gut, die schriftliche Referenz für die Breite, das Video für die zwei bis drei Fälle, die wirklich überzeugen sollen.

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