Glossar
Briefing
Ein Briefing ist ein strukturiertes Dokument, das Ziele, Zielgruppe, Kernbotschaft, Budget und Rahmenbedingungen eines Videoprojekts definiert. Es bildet den Ausgangspunkt für die gesamte kreative und organisatorische Planung.
Alles beginnt hier. Das Briefing ist das Fundament jedes Videoprojekts und gleichzeitig die Phase, in der die meisten Fehler passieren. Ein unpräzises Briefing führt zu unpräzisen Ergebnissen. Ein klares Briefing spart Zeit, Geld und Nerven in jeder Folgephase.
Ein vollständiges Briefing für die Videoproduktion beantwortet mehrere Kernfragen. Was ist das Ziel des Videos – Markenbekanntheit, Lead-Generierung, Schulung, Recruiting? Wer ist die Zielgruppe – Einkaufsleiter in der Industrie, Endverbraucher, Bewerber? Was ist die eine Kernbotschaft, die hängenbleiben soll? Wo wird das Video eingesetzt – Website, Messe, Social Media, Vertrieb? Und welcher Budgetrahmen steht zur Verfügung?
Der Unterschied zwischen einem guten und einem schlechten Briefing liegt oft in der Präzision. "Wir wollen ein professionelles Video" ist kein Briefing. "Wir brauchen einen 90-Sekunden-Film für unsere Messe in Hannover, der unser neues Ventilsystem für Einkaufsleiter in der Prozessindustrie erklärt" ist eines. Je konkreter die Vorgaben, desto zielgenauer die kreative Arbeit.
Bei FIUMU unterscheiden wir zwischen Kundenbriefing und internem Briefing. Das Kundenbriefing sammelt alle relevanten Informationen vom Auftraggeber. Das interne Briefing übersetzt diese Informationen in kreative und technische Vorgaben für das Produktionsteam. Aus dem Briefing leiten wir das Treatment ab – die erste kreative Antwort auf die Aufgabenstellung.
Ein Briefing definiert auch, was nicht im Video vorkommen soll. Tonalität, die nicht zur Marke passt. Wettbewerber-Vergleiche, die rechtlich problematisch sind. Musikstile, die nicht zum Unternehmen passen. Diese Eingrenzung ist genauso wertvoll wie die positiven Vorgaben.
In der Praxis führen wir das Briefing als Workshop oder strukturiertes Gespräch durch. Der Kunde muss kein Filmexperte sein – das sind wir. Unsere Aufgabe ist es, die richtigen Fragen zu stellen und aus den Antworten ein Dokument zu formen, das als Kompass für das gesamte Projekt dient. Vom Briefing geht es weiter zum Treatment, zum Moodboard, zum Storyboard und schließlich in die Produktion.
Das Briefing ist bei FIUMU Teil des Produktionsprozesses. Wir nehmen uns die Zeit, die es braucht – denn eine Stunde mehr im Briefing spart zehn Stunden in der Shotlist, am Set und im Schnitt.
FAQ
Häufig gestellte Fragen
Nein. Bei FIUMU führen wir das Briefing als gemeinsames Gespräch oder Workshop. Wir stellen die Fragen, Sie liefern die Antworten. Daraus entsteht ein strukturiertes Dokument, das Zielgruppe, Botschaft, Budget und Zeitrahmen verbindlich festhalt und als Referenz für alle Folgephasen dient.
Ziel des Videos, Zielgruppe, Kernbotschaft, Einsatzorte, gewünschte Länge, Budgetrahmen, Zeitplan und stilistische Vorlieben. Je konkreter, desto besser. Hilfreich sind auch Referenzvideos, die den gewünschten Stil zeigen, sowie Informationen zu vorhandenen Marken-Guidelines und Corporate-Design-Vorgaben.
Typischerweise ein bis zwei Stunden. Bei komplexen Projekten mit mehreren Stakeholdern kann es auch einen halben Tag dauern. Die investierte Zeit zahlt sich in jeder Folgephase aus.
Wir entwickeln daraus ein Treatment – die kreative Umsetzungsidee. Nach Freigabe des Treatments folgen Moodboard, Storyboard und Produktionsplanung.
Bei FIUMU ist das Briefing Teil des Produktionsprozesses und im Projektpreis enthalten.
Grundsätzlich ja. Allerdings können späte Briefing-Änderungen den Zeitplan und das Budget beeinflussen, wenn Treatment oder Storyboard bereits freigegeben sind.
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