Glossar

CGI

CGI steht für Computer Generated Imagery und bezeichnet alle Bilder oder Bildsequenzen, die per Computer erzeugt werden. Der Begriff umfasst 3D-Animationen, visuelle Effekte, digitale Umgebungen und fotorealistische Renderings für Film, Werbung und Marketing.

Vom Kinofilm bis zum Produktkatalog. CGI ist heute in fast jedem visuellen Medium präsent – oft ohne dass es dem Betrachter auffällt. Was früher Hollywood-Blockbustern vorbehalten war, ist längst im B2B-Marketing angekommen. Bei FIUMU nutzen wir CGI täglich, um Produkte sichtbar zu machen, die noch nicht existieren oder die kein Fotostudio der Welt so in Szene setzen könnte.

Der Unterschied zwischen CGI und 3D-Animation wird oft verwechselt. CGI ist der Oberbegriff für alle computergenerierten Bilder – Standbilder, Animationen, visuelle Effekte. 3D-Animation ist eine Unterkategorie von CGI, bei der sich Objekte über die Zeit bewegen. Ein fotorealistisches Produktbild ist CGI, aber keine Animation. Ein animierter Werbespot ist beides.

Technisch entsteht CGI in mehreren Schritten. Zuerst wird ein Objekt per 3D-Modellierung als digitale Geometrie erstellt. Dann erhält es Oberflächen und Materialien durch Texturierung. Licht und Kamera werden in der virtuellen Szene platziert. Abschließend berechnet das Rendering das fertige Bild oder die Bildsequenz. Je nach Projekt kommt am Ende noch Compositing hinzu – die Kombination von CGI-Elementen mit realem Filmmaterial.

Für Unternehmen bietet CGI drei konkrete Vorteile gegenüber klassischer Fotografie und Realfilm. Erstens: Produkte lassen sich zeigen, bevor ein physischer Prototyp existiert. Zweitens: Einmal erstellte 3D-Modelle können in beliebigen Varianten, Perspektiven und Umgebungen eingesetzt werden – ohne erneutes Shooting. Drittens: CGI macht das Unsichtbare sichtbar. Explosionsdarstellungen, Schnittansichten oder Funktionsprinzipien, die keine Kamera einfangen kann, entstehen per CGI in Minuten.

In der Werbung verschmelzen CGI und reale Aufnahmen zunehmend. Ein Werbespot kann reale Darsteller vor komplett digitalem Hintergrund zeigen. Oder ein physisches Produkt wird per VFX in eine CGI-Umgebung integriert. Die Grenze zwischen real und digital ist für den Zuschauer nicht mehr erkennbar.

Die Kosten für CGI hängen vom Umfang ab. Ein einzelnes Produktrendering beginnt bei FIUMU ab 750 EUR. Aufwändige CGI-Animationen mit technischen Darstellungen starten ab 7.500 EUR. Entscheidend für den Preis sind Komplexität der Geometrie, Anzahl der Animationen und der gewünschte Detailgrad.

FAQ

Häufig gestellte Fragen

CGI bezeichnet alle computergenerierten Bilder. VFX (Visual Effects) ist der übergeordnete Begriff für alle visuellen Effekte in der Postproduktion – inklusive CGI, aber auch inklusive praktischer Effekte wie Greenscreen-Compositing. CGI ist also ein Werkzeug innerhalb von VFX.

Bei FIUMU beginnen Produktrenderings ab 750 EUR. Produktanimationen starten ab 3.000 EUR. Technische 3D-Animationen mit komplexer Geometrie ab 7.500 EUR. Der Preis hängt von Detailgrad, Länge und Komplexität ab.

In vielen Fällen ja. Fotorealistische Renderings sind von Studiofotografie kaum zu unterscheiden. Besonders bei Produkten, die noch nicht existieren, bei Variantendarstellungen oder bei Ansichten, die physisch nicht möglich sind, ist CGI die bessere Wahl.

Gängige Programme sind Cinema 4D, Blender, Maya und 3ds Max für die 3D-Erstellung. Für Rendering kommen V-Ray, Redshift, Arnold und Octane zum Einsatz. Compositing erfolgt in After Effects, Nuke oder Fusion.

Nein. CGI arbeitet mit digitalen Daten – CAD-Dateien, technische Zeichnungen oder Skizzen genügen als Grundlage. Das ist einer der größten Vorteile: Produkte können visualisiert werden, bevor sie physisch existieren.

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