Ratgeber · E-Learning
Lernvideo erstellen:So entsteht es
Die fünf Schritte von der Idee zum fertigen Video – und die ehrliche Frage: selbst machen oder erstellen lassen?
Wie erstellt man ein Lernvideo?
Ein Lernvideo entsteht in fünf Schritten: Konzept und Drehbuch, Storyboard und Look, die Produktion (Animation oder Dreh mit Sprecher), Vertonung und Schnitt sowie Feedback und Auslieferung. Für erste Versuche reicht einfache Software. Für ein professionelles, verkaufsfähiges Ergebnis übernimmt eine E-Learning-Agentur den ganzen Weg von der Idee bis zur fertigen Datei. FIUMU tut das als Agentur aus Siegen und Köln seit 2016, mit über 450 Kunden.
Der Begriff Lernvideo erstellen meint zwei Dinge: das Selbermachen mit einfachen Werkzeugen und das professionelle Erstellen-Lassen. Welcher Weg passt, hängt vom Anspruch und vom Budget ab. Beide Wege durchlaufen dieselben fünf Schritte – nur mit unterschiedlichem Aufwand und Ergebnis.
Der Ablauf
In fünf Schrittenzum Lernvideo.
Konzept & Drehbuch
Zuerst das Fundament: Lernziel und Zielgruppe klären, Kernbotschaft formulieren und den roten Faden als Drehbuch schreiben. Hier entscheidet sich die Wirkung.
Storyboard & Look
Das Drehbuch wird visuell geplant. Jetzt fällt auch die Entscheidung für die Machart – Screencast, Speakervideo oder animiertes Explainervideo.
Produktion
Animation oder Dreh, Sprecher-Casting und Aufnahme. Der Teil, der am meisten Erfahrung und Werkzeug verlangt.
Vertonung & Schnitt
Voice-Over, Musik, Sounddesign und der finale Schnitt fügen alles zu einem stimmigen Ganzen zusammen.
Feedback & Auslieferung
Korrekturschleifen bringen den letzten Schliff. Danach wird in den benötigten Formaten ausgeliefert – auf Wunsch LMS-fertig und mehrsprachig.
Die ehrliche Frage
Selbst erstellenoder erstellen lassen?
Selbst erstellen
Mit einfachen Werkzeugen wie einer Screencast-Software lassen sich schlichte Lernvideos bauen. Sinnvoll für interne Tests oder sehr einfache Themen.
- Konzept und Didaktik werden oft unterschätzt
- Professioneller Look und Ton brauchen Erfahrung
- Zeitaufwand bindet interne Kapazität
Erstellen lassen
Für alles, was nach außen wirkt oder Wissen verlässlich vermitteln soll, lohnt sich eine Agentur. Sie liefert ein professionelles Ergebnis in planbarer Zeit.
- Didaktisch fundiert und professionell vertont
- Fester Zeitrahmen und Festpreis
- Skript und Storyboard inklusive
Was ein Lernvideo kostet, zeigen die Richtwerte auf unserer Seite zu den E-Learning Kosten.
FAQ
Häufige Fragen zumLernvideo erstellen.
Ein Lernvideo entsteht in fünf Schritten. Am Anfang stehen Konzept und Drehbuch: Hier legen Sie Lernziel, Zielgruppe und den roten Faden fest und entscheiden, was das Video am Ende können soll. Es folgt das Storyboard, das den Look und den Ablauf jeder Szene visuell plant und die passende Machart festlegt – etwa Screencast, animiertes Explainervideo oder Speakervideo vor der Kamera. Danach kommt die Produktion, also die Animation oder der Dreh mit einem Sprecher, gefolgt von Vertonung und Schnitt. Zum Schluss stehen Feedbackschleifen und die Auslieferung in den benötigten Formaten. Für erste Gehversuche reichen einfache Werkzeuge wie eine Screencast-Software, mit der man zum Beispiel eine Software-Bedienung aufnimmt. Für ein professionelles, nach außen wirkendes Ergebnis übernimmt eine E-Learning-Agentur den ganzen Weg von der Idee bis zur fertigen, LMS-fertigen Datei. Wie lange das dauert und was es kostet, behandeln wir in den folgenden Fragen im Detail.
Ja, für einfache Zwecke lässt sich ein Lernvideo durchaus selbst erstellen. Mit einer Screencast-Software nehmen Sie etwa eine Software-Bedienung direkt am Bildschirm auf, und mit Präsentations- oder einfachen Animations-Tools bauen Sie schlichte Erklärungen. Das eignet sich gut für interne Tests, kurze Anleitungen für das eigene Team oder sehr einfache Themen, bei denen es auf Schnelligkeit ankommt und der Kreis der Zuschauer klein ist. Unterschätzt wird jedoch regelmäßig der Aufwand für das, was ein Video wirklich trägt: ein sauberes didaktisches Konzept, eine verständliche Dramaturgie, eine professionelle Vertonung mit gutem Ton und ein stimmiger, ruhiger Look. Sobald ein Video nach außen wirkt, die Marke repräsentiert oder Wissen verlässlich und wiederholbar vermitteln soll, lohnt sich die professionelle Produktion – nicht nur wegen der Technik, sondern vor allem wegen der Didaktik und der gleichbleibenden Qualität über mehrere Videos hinweg. Eine gute Faustregel: internes Kurzmaterial selbst, alles Sichtbare und Dauerhafte mit Profi-Begleitung.
Für Screencasts sind Programme zur Bildschirmaufnahme verbreitet, etwa Camtasia, OBS Studio oder die eingebaute Aufnahmefunktion vieler Betriebssysteme. Für einfache Animationen gibt es Baukasten-Tools, mit denen sich vorgefertigte Szenen zusammensetzen lassen. Für eine professionelle Produktion arbeiten Profis mit spezialisierter Animations- und Schnittsoftware sowie mit ordentlicher Tontechnik für eine saubere Sprachaufnahme. Doch so wichtig das Werkzeug ist, entscheidend ist das, was davor kommt: ein klares Konzept, ein gutes Drehbuch, eine passende Machart und ein durchdachter didaktischer Aufbau. Das beste Tool rettet kein schwaches Konzept, und umgekehrt entsteht mit einfachen Mitteln und einer guten Idee oft mehr Wirkung als mit teurer Software ohne Plan. Für Einsteiger heißt das: lieber mit einem schlichten Werkzeug sauber anfangen als sich in Funktionen zu verlieren. Wer regelmäßig oder in gleichbleibender Qualität produzieren will, ist mit einer Agentur meist besser bedient, weil dort Werkzeug, Können und didaktische Routine schon zusammenkommen.
Für ein einzelnes, professionell produziertes Lernvideo rechnen Sie in der Regel mit etwa drei bis vier Wochen von der Konzeption bis zur Auslieferung. Der Ablauf gliedert sich in Konzept und Drehbuch, Storyboard und Look-Festlegung, die eigentliche Produktion, die Vertonung und den Schnitt sowie die Feedbackschleifen bis zur Freigabe. Screencasts und Speakervideos gehen tendenziell schneller, weil weniger Animation entsteht; aufwendig animierte Explainer mit eigenem Look brauchen mehr Zeit. Der genaue Zeitrahmen hängt außerdem von der Länge, der inhaltlichen Komplexität und der Zahl der Abstimmungsschleifen ab – je klarer das Briefing und je zügiger Ihre Freigaben, desto schneller geht es. Wenn Sie selbst produzieren, kann ein einfacher Screencast an einem Tag fertig sein, während ein anspruchsvolleres Video ohne Routine deutlich länger dauert als gedacht. Planen Sie eine ganze Lernreihe, läuft vieles parallel, sodass der Aufwand pro Video sinkt. Einen konkreten Zeitplan mit festen Meilensteinen stimmen wir gleich zu Beginn transparent ab.
Ein Lernvideo kostet bei FIUMU zwischen 1.500 und 6.000 € netto, je nach Machart und Aufwand. Ein Screencast oder ein kurzes Speakervideo ist der günstige Einstieg, ein aufwendig animiertes Explainervideo mit eigenem Look liegt am oberen Ende. Den Preis bestimmen im Wesentlichen die gewählte Machart, die Länge und der inhaltliche Umfang, der Grad der Individualität – also fertige Vorlagen gegenüber einem eigens entwickelten Look – sowie Zusatzleistungen wie ein Premium-Sprecher oder mehrere Sprachversionen. Skript und Storyboard sind bei uns immer inklusive, ebenso die Abstimmungsschleifen. Wer selbst produziert, spart die Produktionskosten, investiert dafür aber die eigene Arbeitszeit und braucht Werkzeug und Können. Bei mehreren Videos oder einer ganzen Lernreihe sinkt der Stückpreis, weil sich Konzept und Bildsprache über die Reihe hinweg nutzen lassen. Welche Faktoren den Preis genau bestimmen und welche Richtwerte pro Machart gelten, zeigt unsere Seite zu den E-Learning Kosten.
Lernvideo geplant?
Vom Konzeptzum fertigen Lernvideo.
Wir übernehmen Skript, Storyboard und Produktion – zum Festpreis nach Briefing. Im kostenlosen Erstgespräch klären wir Lernziel, Machart und Zeitrahmen.