Ratgeber · E-Learning
Web-Based-Training:Lernen zum Mitmachen
Was ein WBT ausmacht, wie es sich vom Lernvideo unterscheidet – und wie sich interaktives Lernen anfühlt. Zum Nachlesen und Selbsterleben.
Was ist ein Web-Based-Training?
Ein Web-Based-Training (WBT) ist eine interaktive, digitale Lerneinheit, die im Browser läuft. Anders als ein Lernvideo, das man passiv ansieht, klicken sich Lernende bei einem WBT aktiv durch die Inhalte, treffen Entscheidungen und beantworten Wissensfragen. Ein WBT lässt sich in ein Lernmanagement-System einbinden, das den Fortschritt dokumentiert. Typische Einsatzgebiete sind Onboarding, Compliance und Software-Schulungen. Als E-Learning-Agentur aus Siegen und Köln produziert FIUMU seit 2016 interaktive Web-Based-Trainings; über 450 Kunden vertrauen uns.
Die Merkmale
Was ein WBTausmacht.
Interaktiv statt passiv
Lernende klicken sich aktiv durch Inhalte, treffen Entscheidungen und lösen Aufgaben – statt nur zuzusehen.
Wissensabfragen
Multiple-Choice und kurze Quizze sichern nach jedem Abschnitt ab, dass die Inhalte wirklich angekommen sind.
Selbstgesteuertes Tempo
Jede Seite wird aktiv weitergeklickt – Lernende bestimmen ihr Tempo und können jederzeit wiederholen.
LMS- und SCORM-fähig
Ein WBT lässt sich in ein Lernmanagement-System einbinden, das den Lernfortschritt dokumentiert – wichtig für Nachweise.
Die Abgrenzung
WBT oderLernvideo?
Ein Lernvideo vermittelt Wissen linear – Lernende sehen und hören zu. Ein Web-Based-Training bindet aktiv ein: steuern, entscheiden, Aufgaben lösen, Feedback bekommen. Das WBT eignet sich, wenn aktives Anwenden oder ein dokumentierter Abschluss zählt; das Lernvideo, wenn ein Sachverhalt schnell und anschaulich erklärt werden soll. Häufig ergänzen sich beide in einer Lernreihe.
Onboarding
Neue Mitarbeitende interaktiv einarbeiten – mit abgeschlossenen Modulen und Fortschrittskontrolle.
Compliance & Nachweis
Unterweisungen, bei denen dokumentiert werden muss, wer sie absolviert hat – das LMS protokolliert es.
Software-Schulung
Anwendungen zum Ausprobieren, in denen Lernende Schritte selbst nachvollziehen, statt nur zuzusehen.
Selbst ausprobieren
So fühlt sich einWeb-Based-Training an.
In unserem interaktiven Beispiel für Zeppelin Power Systems begleiten Sie auf 28 Folien die Mitarbeiterin Maike auf ihrer Dienstreise – mit Dialogen und Multiple-Choice zum Mitmachen. Klicken Sie sich selbst durch.
FAQ
Häufige Fragen zumWeb-Based-Training.
Ein Web-Based-Training ist eine interaktive, digitale Lerneinheit, die im Browser läuft. Anders als ein Lernvideo, das man passiv ansieht, klicken sich Lernende bei einem WBT aktiv durch die Inhalte, treffen Entscheidungen und beantworten Wissensfragen. Aufgebaut ist es meist aus einer Folge von Bildschirmseiten oder Folien, die Text, Bild, Video und interaktive Elemente wie Auswahlaufgaben oder verzweigte Szenarien kombinieren. Ein WBT lässt sich in ein Lernmanagement-System (LMS) einbinden, das den Lernfortschritt und den Abschluss dokumentiert, häufig über den SCORM-Standard. Dadurch ist nicht nur die Vermittlung, sondern auch der Nachweis abgedeckt, wer eine Einheit tatsächlich absolviert hat. Typische Einsatzgebiete sind Onboarding, Compliance- und Arbeitssicherheits-Unterweisungen sowie Software-Schulungen – überall dort, wo aktives Mitmachen, eine Erfolgskontrolle und ein dokumentierter Abschluss gefragt sind. Weil Lernende selbst steuern und sich Inhalte im eigenen Tempo erarbeiten, bleibt ein WBT näher an der späteren Anwendung als ein reiner Vortrag.
Ein Lernvideo vermittelt Wissen linear: Lernende sehen zu, hören zu und nehmen auf. Ein Web-Based-Training ist interaktiv – Lernende steuern selbst, treffen Entscheidungen, lösen Aufgaben und bekommen unmittelbar Feedback. Diese Beteiligung ist der Kernunterschied. Das WBT bindet stärker ein und eignet sich für Themen, bei denen aktives Anwenden, eine Erfolgskontrolle oder ein dokumentierter Abschluss zählt, etwa in Compliance oder Arbeitssicherheit. Das Lernvideo ist dafür schneller und meist günstiger produziert und ideal, wenn ein Sachverhalt vor allem anschaulich erklärt werden soll. Auch beim Nachweis unterscheiden sie sich: Ein WBT kann über das LMS zurückmelden, wer es abgeschlossen hat, während ein Lernvideo in erster Linie informiert. In der Praxis schließen sich beide nicht aus, sondern ergänzen sich in einer Lernreihe – ein erklärendes Video legt die Grundlage, ein anschließendes WBT lässt die Lernenden das Gelernte anwenden und prüfen. Welche Form trägt, hängt vom Lernziel und vom gewünschten Nachweis ab.
Ein Web-Based-Training ist aufwendiger als ein reines Lernvideo, weil die Interaktionen, die Abfragen und die Logik dahinter eigens konzipiert und umgesetzt werden müssen. Zu Skript und Vertonung kommen also der Aufbau der einzelnen Folien, die Umsetzung der Verzweigungen und die Integration in das LMS. Es liegt preislich daher im oberen Bereich der E-Learning-Kosten. Den größten Einfluss haben der Umfang – also die Zahl der Folien und Interaktionen –, der Grad der Individualität im Look, eventuelle Video- oder Animationsanteile und die Frage, ob mehrere Sprachversionen benötigt werden. Auch ob ein SCORM-Export mit Fortschritts-Tracking gefragt ist, wirkt sich aus. Weil diese Faktoren stark variieren, nennen wir einen belastbaren Festpreis erst nach einem kurzen Briefing, in dem Umfang und Interaktionstiefe feststehen. Was ein Lernvideo oder ein interaktives WBT konkret kostet, welche Faktoren den Preis bestimmen und welche Richtwerte gelten, zeigt im Überblick unsere Seite zu den E-Learning Kosten.
Ja. Web-Based-Trainings werden in der Regel so aufbereitet, dass sie sich in gängige Lernmanagement-Systeme wie Moodle, ILIAS oder ein firmeneigenes LMS einbinden lassen – meist über den SCORM-Standard, gelegentlich über neuere Varianten wie xAPI. Der entscheidende Vorteil dieser Standards ist, dass das WBT Lernfortschritt, Ergebnis und Abschluss an das LMS zurückmeldet. So lässt sich zentral nachvollziehen, wer welche Unterweisung begonnen und wer sie bestanden hat. Gerade bei Compliance-, Datenschutz- oder Arbeitssicherheits-Themen ist dieser Nachweis wichtig, weil er die Durchführung dokumentiert und im Zweifel belegbar macht. Wenn Sie schon wissen, welches System bei Ihnen im Einsatz ist, sagen Sie es uns am besten früh: Dann richten wir das WBT von Anfang an auf dessen technische Anforderungen aus, statt am Ende umbauen zu müssen. Falls Sie noch kein LMS betreiben, lässt sich ein WBT auch als eigenständige Einheit bereitstellen, dann allerdings ohne die zentrale Fortschritts-Erfassung.
Am besten erlebt man es selbst. In unserem interaktiven Beispiel für Zeppelin Power Systems begleiten Lernende auf 28 Folien die Mitarbeiterin Maike auf ihrer Dienstreise und lernen dabei die Reisekostenabrechnung kennen – mit kurzen Dialogen und Multiple-Choice-Abfragen zum Mitmachen. Statt eine Richtlinie nur zu lesen, treffen die Lernenden selbst kleine Entscheidungen und sehen unmittelbar, ob sie richtig lagen. Genau das macht den Unterschied zu einem passiven Video aus: Man ist während der ganzen Einheit beteiligt, statt nur zuzusehen. Ein gutes Web-Based-Training fühlt sich dadurch weniger wie eine Pflichtschulung an und mehr wie ein geführter Durchlauf, der eng an der späteren Praxis liegt. Aufmachung, Ansprache und Interaktionen lassen sich dabei an Ihre Marke und Zielgruppe anpassen. Sie können das Zeppelin-Beispiel direkt im Browser durchklicken und bekommen so ein realistisches Gefühl dafür, wie sich ein WBT für Ihre Themen anfühlen würde.
Konkrete Zahlen? Sehen Sie die E-Learning Kosten oder alle Formate im E-Learning Überblick.