Glossar
Slow Motion
Eine Aufnahmetechnik, bei der mit erhöhter Bildrate gefilmt und mit normaler Geschwindigkeit abgespielt wird, wodurch Bewegungen verlangsamt und Details sichtbar werden, die dem menschlichen Auge im Echtzeit-Tempo entgehen.
Slow Motion – Zeitlupe – ist eine Aufnahmetechnik, bei der mit erhöhter Bildrate gefilmt und mit normaler Geschwindigkeit abgespielt wird. Bewegungen werden dadurch verlangsamt und Details sichtbar, die dem menschlichen Auge im Echtzeit-Tempo entgehen.
Das Prinzip basiert auf der Differenz zwischen Aufnahme- und Wiedergabe-FPS. Filmt die Kamera mit 100 fps und wird das Material mit 25 fps abgespielt, läuft die Szene vierfach verlangsamt. Bei 200 fps ist es achtfach, bei 1.000 fps vierzigfach. Je höher die Aufnahme-Bildrate, desto extremer die Verlangsamung.
Für Imagefilme und Werbespots ist Slow Motion eines der wirkungsvollsten Stilmittel. Ein Funkenflug in der Fertigung, fallende Wassertropfen auf ein Produkt, die Präzision einer Maschine – in Zeitlupe werden alltägliche Vorgänge zu visuellen Erlebnissen. Die emotionale Wirkung ist wissenschaftlich belegt: Verlangsamte Bilder erzeugen beim Zuschauer ein Gefühl von Bedeutsamkeit und Qualität.
Technische Anforderungen
Hohe Bildraten erfordern mehr Licht. Jede Verdopplung der FPS halbiert die Belichtungszeit pro Einzelbild. Bei 200 fps muss das Set doppelt so hell sein wie bei 100 fps. Professionelle Slow-Motion-Kameras wie die Phantom Flex4K erreichen bis zu 1.000 fps in 4K, benötigen aber erhebliche Lichtmengen.
Im Bereich 50 bis 120 fps arbeiten die meisten Kinokameras problemlos – dieser Bereich reicht für cineastische Zeitlupen in Imagefilmen völlig aus. Die Schärfentiefe verändert sich durch die kürze Belichtungszeit: Offenere Blenden werden möglich, was einen stärkeren Bokeh-Effekt erzeugt.
Einsatz in der Praxis
In Werbespots unterstreicht Slow Motion Produktqualität und Handwerkskunst. In Imagefilmen erzeugt sie emotionale Höhepunkte – die lachenden Gesichter des Teams, der Handschlag nach einem erfolgreichen Projekt. Als B-Roll liefert Zeitlupe visuell starke Zwischenschnitte, die den Rhythmus eines Films variieren.
Die Kombination aus Slow Motion und normalem Tempo – Speed Ramping – ist ein beliebtes Stilmittel. Die Szene beginnt in Echtzeit, verlangsamt sich für den dramatischen Moment und beschleunigt wieder. Dieser Wechsel hält die Aufmerksamkeit des Zuschauers. Zeitraffer und Slow Motion sind Gegenstücke auf der Zeitachse.
Bei FIUMU starten Imagefilm-Produktionen ab 5.000 EUR und Werbespots ab 1.500 EUR.
FAQ
Häufig gestellte Fragen
Slow Motion ist Zeitlupe – die Kamera filmt mit erhöhter Bildrate und das Material wird mit normaler Geschwindigkeit abgespielt. Bewegungen erscheinen dadurch verlangsamt und Details werden sichtbar.
Für cineastische Zeitlupe genügen 50 bis 120 fps bei 25 fps Wiedergabe. Für extreme Verlangsamung – Wassertropfen, Maschinendetails – sind 200 bis 1.000 fps nötig.
Ja. Jede Verdopplung der Bildrate halbiert die Belichtungszeit. Bei 120 fps brauchen Sie mehr als doppelt so viel Licht wie bei 25 fps. Professionelle Setups planen das Lighting entsprechend.
Standard-Slow-Motion bis 120 fps ist mit modernen Kameras ohne Zusatzkosten möglich. Extreme Zeitlupen mit Spezialkameras erhöhen das Budget. Bei FIUMU starten Imagefilme ab 5.000 EUR.
Speed Ramping ist der fließende Wechsel zwischen normaler Geschwindigkeit und Zeitlupe innerhalb einer Einstellung. Die Szene verlangsamt sich für den dramatischen Moment und beschleunigt danach wieder.
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