Videobudget mit FIUMU planen?
Schicken Sie uns Ihre Anlässe fürs nächste Jahr. Wir rechnen das Jahr durch, prüfen die Starttermine und schlagen vor, welche Drehs zusammengehören.
Videostrategie→Videobudget planen
Vom Jahreskalender zum Budgetposten: Anlässe sammeln, Vorlauf rechnen, Richtwerte je Machart eintragen, bündeln, Puffer anlegen und Restbudget am Jahresende sinnvoll einsetzen.
12 Min Lesezeit · Aktualisiert November 2026
Ein Videobudget für das nächste Jahr entsteht aus dem Jahreskalender: Jeder Anlass mit festem Termin, etwa Messe, Produktstart, Jubiläum, Ausbildungsstart oder Kundenveranstaltung, wird ein Film mit Fertig-Termin, Machart und Richtwert. Die Summe dieser Posten plus ein Puffer für Fassungen und Nachträge ist der Budgetposten. Bei FIUMU reichen die Preise von wenigen hundert Euro netto für ein 3D-Standbild bis in den fünfstelligen Bereich für einen Marken-Imagefilm; verbindlich wird der Preis mit dem bestätigten Angebot.
Im Herbst fragt die Geschäftsführung nach den Zahlen fürs nächste Jahr, und irgendwo in der Tabelle steht eine Zeile „Video“. Die Zeile ist meist eine Schätzung aus dem Bauch. Dabei steht fast alles, was dahinter steckt, längst im Kalender: die Messe im Mai, der Produktstart im Herbst, die neuen Auszubildenden im August.
Dieser Ratgeber zeigt, wie Sie aus diesen Terminen einen Budgetposten machen, den Sie begründen können. Mit Richtwerten je Machart, einem Rechenbeispiel, den Fragen, die in der Budgetrunde fallen, und einem Abschnitt zum Restbudget am Jahresende. Was ein einzelnes Video kostet und wovon der Preis abhängt, steht auf unserer Seite zu den Kosten einer Videoproduktion; hier geht es um das Jahr.
Viertes Quartal, Rückwärtsrechnung: Wann Sie das Videobudget planen
Der richtige Zeitpunkt ist die Budgetrunde im vierten Quartal. Videos werden im Januar nicht teurer. Aber ein Film hat einen Vorlauf, der bei vielen Formaten länger ist als die Zeit zwischen Idee und Anlass. Wer im Februar merkt, dass die Messe im April einen Film braucht, plant unter Zeitdruck und verliert Spielraum bei Machart und Terminen.
Rechnen Sie je Anlass vom Termin aus zurück. Die Tabelle zeigt, wie lange eine Produktion bei FIUMU in der Regel dauert. Termin minus Produktionsdauer minus Ihr interner Puffer für Freigaben ergibt den spätesten Start.
| Format | Dauer in der Regel | Gezählt ab |
|---|---|---|
| Erklärvideo | 4 bis 6 Wochen, kleinere Projekte 3 bis 4 Wochen | Projektstart |
| Imagefilm | rund 6 bis 8 Wochen | Konzeptfreigabe |
| Produktvideo | 4 bis 6 Wochen | Projektstart |
| Azubi-Film | 3 bis 5 Wochen | Anfrage bis Auslieferung |
| Werbespot | 4 bis 8 Wochen | Projektstart |
| 3D-Animation | Standbild 1 bis 2 Wochen · einfache Animation 3 bis 4 Wochen · Produktfilm 6 bis 8 Wochen | vollständige Daten |
| Eventvideo | Auslieferung 1 bis 2 Wochen | nach der Veranstaltung |
Richtwerte; den Stand nennt das Aktualisierungsdatum dieser Seite. Die meiste Zeit kosten in Projekten Terminfindung und Freigaben in Ihrem Unternehmen, mehr als Dreh oder Schnitt. Legen Sie deshalb vor dem Start fest, wer bei Ihnen freigibt. Mit unserem Produktions-Timeline-Rechner können Sie den spätesten Start für Ihren Termin selbst nachrechnen.
Bei FIUMU steht der Zeitplan mit allen Freigabeterminen im Angebot. Dass es auch mit wenig Vorlauf gehen kann, zeigt das Gründerwerk in Siegen, für das wir Portraitfilme zur Eröffnung produziert haben. Gesine Westhäuser, Projektmanagerin, Gründerwerk: „Das Zeitfenster zur Umsetzung unseres Filmprojekts "Gründerwerk Siegen" war äußerst knapp: Zum einen war der Eröffnungstermin für das Gründerwerk von extern vorgegeben und ließ nur 2 Monate Vorlauf bis dahin zu. Zum anderen waren wir zum Zeitpunkt des Planungsstarts für die Eröffnung noch gar nicht in unsere neuen Räumlichkeiten eingezogen. Trotzdem ist es FIUMU gelungen, verschiedene Portraitfilme punktgenau zur Eröffnung fertigzustellen. …“ Planen Sie trotzdem nicht mit dem Ausnahmefall. Zwei Monate waren hier knapp.
Messe, Produktstart, Ausbildungsstart: Welche Anlässe ein Video brauchen
Die meisten Filme haben einen Termin, lange bevor es einen Auftrag gibt. Die Messe steht im Veranstaltungskalender, der Produktstart im Projektplan, das Jubiläum in der Firmenchronik, der Ausbildungsstart im Personalplan. Sammeln Sie zuerst alles, sortiert wird später.
| Anlass im Kalender | Filme, die dazu passen | Wer den Termin kennt |
|---|---|---|
| Messe oder Fachtagung | Messefilm, Produktvideo, 3D-Animation | Vertrieb, Marketing |
| Produktstart oder neue Version | Produktvideo, Erklärvideo, 3D-Animation | Produktmanagement |
| Jubiläum, neuer Standort, Einweihung | Imagefilm, Jubiläumsfilm, Eventvideo | Geschäftsführung |
| Ausbildungsstart, offene Stellen | Azubi-Film, Recruitingfilm | Personalabteilung |
| Kundenveranstaltung, Mitarbeiterfest | Eventvideo | Marketing, Geschäftsführung |
| Neue Software, neue Leistung | Erklärvideo, Software-Produktvideo | Produktmanagement, Vertrieb |
| Zufriedener Kunde mit Referenzprojekt | Testimonial-Video | Vertrieb |
| Neue Mitarbeitende, neue Maschine, neue Vorschrift | Schulungsvideo, Onboarding-Video | Personal, Technik, Arbeitssicherheit |
| Vorhandener Film in neuer Sprache oder Fassung | Sprachfassung, Schnittfassung | Auslandsvertrieb, Social-Media-Team |
Fragen Sie auch die Abteilungen nebenan. Vertrieb, Personal, Technik und Service haben eigene Termine, für die ein Film gebraucht wird, und melden sie oft erst, wenn es eilt. Wer sie jetzt einsammelt, kann später Drehs zusammenlegen und hat am Ende einen Posten für das Unternehmen statt vier verstreuter Einzelaufträge.
Bei FIUMU sehen wir in den Anfragen jeden Herbst dieselben Anlässe: Messefilme fürs Frühjahr, Azubi-Filme, die im Sommer gedreht werden sollen, solange die aktuellen Auszubildenden noch im Betrieb sind, und Erklärvideos zu Leistungen, die zum Jahreswechsel starten. Welches Format zu welchem Ziel passt, lesen Sie in unserem Beitrag Welches Video für welches Ziel.
Ziel, Machart, Fassungen, Richtwert: Vom Anlass zum Budgetposten
Ein Anlass wird in vier Schritten ein Budgetposten.
Ziel in einem Satz.
Was soll nach dem Film anders sein? Ein Ziel, höchstens zwei. Wer in einem Film das Unternehmen vorstellen, Mitarbeitende finden und drei Produkte erklären will, bekommt drei halbe Filme.
Format und Machart.
Realfilm, 2D-Animation oder 3D. Die Machart ist der größte Preishebel, größer als die Länge.
Fassungen und Sprachen.
Läuft der Film auch hochkant auf LinkedIn, ohne Ton am Messestand, auf Englisch im Auslandsvertrieb? Jede Fassung, die vor dem Dreh feststeht, ist ein Schnitt aus Material, das ohnehin entsteht. Mehr dazu in Hochformat, Sprachfassung, Kurzfassung früh planen.
Richtwert eintragen.
Für die Planung nehmen Sie die Größenordnung der Machart, bei bekannten Extras den Aufpreis dazu.
Richtwerte je Machart für die Planung
Die folgenden Werte sind gerundete Größenordnungen von FIUMU, netto; den Stand nennt das Aktualisierungsdatum dieser Seite. Sie sind für die Budgetzeile gedacht. Was den Preis im Einzelfall bewegt, steht auf den verlinkten Kosten-Seiten.
| Format und Machart | Größenordnung netto | Mehr dazu |
|---|---|---|
| Animation und Screencast: 3D-Standbild, Lernvideo als Screencast, animierter Kurzspot, 3D-Produktanimation aus CAD-Daten | einige hundert bis wenige tausend Euro | 3D-Animation Kosten, E-Learning Kosten, Werbespot Kosten |
| Erklärvideo, Whiteboard oder Flat Motion | meist 3.000 bis 5.000 € | Erklärvideo Kosten |
| Testimonial-Video und Azubi-Film, ein Interview beziehungsweise ein einzelner Film, halber Drehtag | ab rund 3.000 € | Testimonial-Video Kosten, Azubi-Film |
| Realfilm mit einem Drehtag: Werbespot und Produktvideo | ab rund 4.000 € | Werbespot Kosten, Produktvideo Kosten |
| Imagefilm als Firmenportrait und Messefilm, ein Drehtag | ab rund 4.500 € | Imagefilm Kosten, Messefilm |
| Unternehmensfilm im Mittelstand und Marken-Imagefilm | meist 10.000 bis 20.000 € | Imagefilm Kosten |
Zur Einordnung: Die meisten B2B-Projekte bei FIUMU liegen zwischen 3.000 und 7.500 € netto. Was ein Eventvideo kostet, steht auf der Seite Kosten einer Videoproduktion.
Bei FIUMU klären wir Format, Aufwand und Budgetkorridor eines einzelnen Vorhabens im kostenlosen Erstgespräch, das ist unsere Video-Beratung. Für die Budgetzeile tragen Sie vorher die Spanne der Machart ein; den verbindlichen Preis nennt das bestätigte Angebot.
Ein Drehtag, mehrere Filme: Was sich bündeln lässt
Beim Realfilm ist der Drehtag der größte Einzelposten. Konzept, Team, Licht, Ton und Aufbau fallen pro Tag an, nicht pro Film. Liegen zwei Anlässe am selben Ort oder nah beieinander im Kalender, gehört beides auf einen Drehplan. Das ist der eine Hebel, den Sie in der Budgetplanung selbst in der Hand haben.
| Das legen Sie zusammen | Was es bringt |
|---|---|
| Mehrere Produktvideos in einem Setting an einem Drehtag | Die Fixkosten verteilen sich, der Preis pro Film sinkt deutlich |
| Zwei oder mehr Azubi-Filme an einem Drehtag | Je Film deutlich günstiger als der einzelne Azubi-Film |
| Hauptfilm und Kurzfassungen aus einem Dreh | Zusätzliche Fassungen kosten Schnittzeit, keinen zweiten Dreh |
| Film und Business-Fotos am selben Tag | Eine Fotosession lässt sich mit geringem Zusatzaufwand in den Drehtag eines Imagefilms einbauen |
| Sprachfassungen von Anfang an | Am günstigsten ist es, die Mehrsprachigkeit von Anfang an mitzudenken |
| Eine Reihe von Lernvideos | Der Stückpreis sinkt, weil Konzept, Look und Sprecher für alle Folgen gelten |
| 3D: Varianten und Clips aus einem Modell | Das einmal aufgebaute Modell bleibt erhalten, neue Perspektiven, Varianten und Sprachfassungen entstehen daraus günstiger |
| Mehrere Veranstaltungen im Jahr | Ab der zweiten Veranstaltung entfällt die Konzeptionsphase weitgehend |
Wie viel das in Prozent spart, hängt vom Projekt ab; eine pauschale Zahl wäre geraten. Belegt ist der Staffelpreis beim Azubi-Film und die Erfahrung aus Serien.
Bei FIUMU entstand für Vetter eine Produktvideo-Serie aus sechs Einzelvideos an drei Drehtagen, direkt im Lager des Herstellers, jedes Video zeigt ein Problem im Lageralltag und die Lösung. Für Lyra Germany haben wir elf Produktvideos zu Industriestiften produziert, ein eigenes Setting je Stift, mit einem Handwerker als Protagonisten und in vier Sprachen. Zu den Projekten: Vetter Produktvideo-Serie und Lyra Produktvideos.
FIUMU für Vetter · Produktvideo-Serie SmartFork
Sechs Einzelvideos aus dem Lageralltag, an drei Drehtagen direkt im Lager des Herstellers.
FIUMU für Otto Quast · Recruitingfilm Industriekaufmann
Eine Reihe von Recruitingvideos: Jeder angebotene Ausbildungsberuf bekam ein eigenes Azubivideo.
FIUMU für IDAS · Azubi-Portrait Zerspanungsmechaniker
Eines von sechs Ausbildungsvideos einer Recruitingkampagne für die Stahlbranche.
FIUMU für Universität Passau · Erklärvideo-Serie
Mehrere Erklärvideos als Serie für eine Hochschule mit fünf Fakultäten.
Wichtig für jedes Bündel: Wir müssen vor dem Drehtag wissen, welche Filme und Fassungen Sie brauchen. Was im Erstgespräch genannt ist, kommt ins Angebot und gehört zum Festpreis. Was nach dem Dreh dazukommt, ist eine neue Leistung, über deren Aufwand wir vorher mit Ihnen sprechen.
Zum Nachrechnen: Rechenbeispiel: das Videojahr eines Mittelständlers
Das folgende Unternehmen ist erfunden; die Preise sind gerundete Richtwerte von FIUMU aus den verlinkten Kosten-Seiten, netto. Die „Nordwerk Antriebstechnik GmbH“ (Beispiel) baut Getriebe, hat 180 Mitarbeitende, stellt im Mai auf einer Fachmesse aus, bringt im September eine neue Baureihe heraus, sucht jedes Jahr Auszubildende und hat einen Kunden, der über das gemeinsame Projekt vor der Kamera sprechen würde.
Budgetplan Video, nächstes Jahr
Nordwerk Antriebstechnik GmbH
erfundenes Beispiel · 180 Mitarbeitende
alle Beträge netto, gerundet
| Pos. | Anlass, Film und Termine | Richtwert netto |
|---|---|---|
| 01 | Fachmesse im Mai Messefilm, Realfilm, ein Drehtag, stumm und loopfähig, drei Seitenverhältnisse plus Teaser Fertig Mitte April · Start spätestens Anfang Februar (6 bis 8 Wochen ab Konzeptfreigabe plus Puffer) | rund 7.000 € |
| 02 | Neue Baureihe im September 3D-Produktanimation aus CAD-Daten, Funktionsprinzip und Explosionsdarstellung Fertig Ende August · Start spätestens Anfang Juni (6 bis 8 Wochen ab vollständigen Daten plus Puffer) | rund 3.500 € |
| 03 | Ausbildungsstart im August Zwei Azubi-Filme an einem Drehtag, Dreh im Juni, solange die aktuellen Auszubildenden im Betrieb sind Fertig Ende Juli · Start spätestens Mitte Juni (3 bis 5 Wochen plus Puffer) | rund 4.000 € |
| 04 | Referenzkunde, Projektabschluss im Oktober Testimonial-Video beim Kunden, ein ganzer Drehtag für Interview und Einblicke ins Projekt Fertig im November · Dauer nennt das Angebot; Termin mit dem Kunden früh abstimmen | rund 6.000 € |
| 05 | Neue Serviceleistung zum Jahreswechsel Erklärvideo, Whiteboard oder Flat Motion, 60 bis 90 Sekunden Fertig im Dezember · Start spätestens Ende Oktober (4 bis 6 Wochen plus Puffer) | 3.000 bis 5.000 € |
| Summe der Posten | rund 23.000 bis 25.000 € | |
| Puffer (siehe unten): englische Sprachversion des Erklärvideos, Social-Zuschnitte des Erklärvideos, ein zusätzlicher Drehtag am zweiten Standort | rund 3.000 bis 6.000 € | |
| Budgetposten Video | rund 26.000 bis 31.000 € |
Richtwerte von FIUMU aus den verlinkten Kosten-Seiten. Verbindlich ist der Festpreis im bestätigten Angebot.
Zwei Dinge fallen an dem Beispiel auf. Erstens: Vier der fünf Filme hängen an Terminen, die in der Budgetrunde schon feststehen; nur das Erklärvideo ist frei planbar. Zweitens: Die Azubi-Filme und der Messefilm entstehen beide am Firmensitz. Liegen die Termine nah genug beieinander, prüfen wir, ob ein Drehtag beides abdeckt. Dann sinkt der Posten weiter.
Bei FIUMU rechnen wir Ihnen ein solches Jahr durch, wenn Sie uns Ihre Anlässe schicken. Für jeden Film, der feststeht, bekommen Sie ein Angebot mit Festpreis und Zeitplan, meist innerhalb von zwei bis drei Tagen nach dem Erstgespräch.
Vier Fragen, die immer kommen: Den Posten vor der Geschäftsführung begründen
Eine Geschäftsführung gibt keine Zeile „Video 25.000 €“ frei, sie gibt Vorhaben frei. Legen Sie deshalb je Film vor: den Anlass, das Ziel in einem Satz, die Machart mit Richtwert, den Fertig-Termin und eine Kennzahl, an der Sie den Erfolg erkennen, etwa Gespräche am Messestand, Bewerbungen je Stelle oder Anfragen über die Website.
Diese vier Fragen kommen fast immer.
„Was bringt uns der Film?“
Versprechen Sie keine Rendite, die niemand nachrechnen kann. Nennen Sie Ziel und Kennzahl und rechnen Sie mit Ihren eigenen Zahlen vor, ab wann sich der Film bezahlt hat: Der Film kostet X, an einem neuen Auftrag verdienen wir Y, ab Z zusätzlichen Aufträgen ist er bezahlt.
„Warum kostet das so viel?“
Ein Film ist Arbeitszeit von Fachleuten: Konzept und Drehbuch, Dreh, Schnitt, Farbkorrektur, Ton. Beim Realfilm sind Drehtage und Team der größte Hebel, bei der Animation der Stil, bei 3D das Modell. Zeigen Sie, was im Festpreis steckt, und nennen Sie die Stelle, an der sich sparen ließe, und was dann im Film fehlt.
„Können wir das selbst drehen?“
Manches ja. Ein kurzes Update aus der Geschäftsführung gelingt mit eigener Kamera. Sagen Sie das in der Runde und zeigen Sie, was dieser Film darüber hinaus braucht und wie viele interne Stunden das wären.
„Wie lange nutzen wir den Film?“
Ein Film altert über das, was er zeigt: Personen, Produkte, Gebäude, Logo. Planen Sie ihn für mehrere Einsatzorte und fragen Sie nach den Nutzungsrechten.
Legen Sie der Vorlage ein Angebot bei, dann steht in der Kostenzeile eine Zahl, auf die sich die Geschäftsführung verlassen kann. Bei FIUMU enthält das Angebot neben dem Festpreis den Zeitplan mit allen Freigabeterminen; mit Ihrer Bestätigung des Angebots steht der Preis. Wie das zusammenhängt, lesen Sie unter Angebot mit Festpreis.
Holen Sie die Geschäftsführung zur Drehbuch-Freigabe dazu. Dann liegen ihre Wünsche vor dem Dreh auf dem Tisch und nicht nach dem Schnitt. Das ist der günstigste Zeitpunkt für Änderungen.
Fassungen, Zeitdruck, Ungeplantes: Was in den Puffer gehört
Der Puffer hat eine Einkaufsliste. Fast jeder Nachtrag in Videoprojekten gehört zu einer von drei Sorten, und für alle drei gibt es Richtwerte.
| Posten | Richtwert netto | Gilt für |
|---|---|---|
| Weitere Sprachversion | 600 bis 1.000 € je Sprache | Erklärvideo, Imagefilm |
| Untertitel in einer weiteren Sprache | 200 bis 500 € je Sprache | Erklärvideo, Imagefilm |
| Social-Media-Zuschnitte, 9:16 und 1:1 | 600 bis 1.200 € | Erklärvideo |
| Hochformat-Fassungen für Reels und Stories | 600 bis 1.500 € | Imagefilm |
| Zusätzlicher Drehtag | 1.500 bis 4.000 € je Tag | Imagefilm |
| Profi-Sprecher mit Studioaufnahme | 400 bis 1.000 € | Imagefilm |
| Eilprojekt mit kürzerer Timeline | Zusatzkosten nach Absprache | alle Formate |
Richtwerte aus den Seiten Erklärvideo Kosten und Imagefilm Kosten. Für Werbespot, Produktvideo und 3D-Animation nennen wir den Preis für Fassungen im Angebot.
Die erste Sorte sind Fassungen, die erst nach der Abnahme auftauchen: das Hochformat für LinkedIn, die englische Fassung für die Tochtergesellschaft, die Schleife ohne Ton für den Empfang. Wer sie vor dem Dreh nennt, zahlt dafür Schnittzeit; wer sie nach dem Dreh nennt, zahlt im ungünstigen Fall einen zweiten Termin. Die zweite Sorte ist Zeitdruck: Ein Anlass rückt vor, und der Film muss schneller fertig sein. Die dritte Sorte sind ungeplante Anlässe: die Auszeichnung, der neue Großkunde, der ein Referenzvideo erlaubt, die Vorschrift, die eine Unterweisung verlangt.
Bei FIUMU gehört jede Fassung, die im Erstgespräch genannt ist, zum Festpreis. Deshalb ist der beste Puffer eine vollständige Fassungsliste vor dem Dreh. Was dann noch übrig bleibt, ist der Puffer für die zweite und dritte Sorte.
Töpfe aus dem alten Jahr: Restbudget am Jahresende
Im vierten Quartal stellt sich in vielen Unternehmen die umgekehrte Frage: Im Topf für das laufende Jahr ist noch Geld, und es soll nicht verfallen. Dafür gibt es in der Praxis drei Wege, die ohne einen Dreh zwischen den Feiertagen auskommen.
Fassungen vorhandener Filme nachbestellen.
Hochformat, Kurzfassung, Untertitel oder eine weitere Sprachversion entstehen im Schnitt, ohne neuen Drehtag; Richtwerte stehen in der Puffer-Tabelle oben. Für eine 3D-Animation entstehen neue Varianten, Perspektiven und Sprachfassungen aus dem vorhandenen Modell. Ein Jahresrückblick aus den Aufnahmen des Jahres gehört ebenfalls in diese Gruppe.
Das Projekt fürs nächste Jahr jetzt beauftragen.
Steht ein Film für das Frühjahr ohnehin fest, etwa der Messefilm, lässt er sich im Dezember beauftragen. Mit Ihrer Bestätigung des Angebots stehen Festpreis und Zeitplan; die Produktion startet nach Ihrer Freigabe. Was sich dabei schon im Dezember festlegen lässt: Format, Machart, Fassungsliste, Fertig-Termin und der Monat des Drehs. Was offen bleiben kann: der genaue Drehtag und die Namen der Menschen vor der Kamera.
Ein Kontingent mit Abruf im Folgejahr buchen.
Manche Unternehmen sichern sich im alten Jahr einen Rahmen, den sie im neuen Jahr für Filme, Fassungen oder Drehtage abrufen. Ob und zu welchen Bedingungen das für Ihr Vorhaben passt, klären wir im Erstgespräch; die Konditionen stehen dann im Angebot.
Fazit: Planen Sie mit dem Jahreskalender
Ein Videobudget, das aus dem Kalender kommt, lässt sich begründen; eins aus dem Bauch nicht. Sammeln Sie die Anlässe mit Termin, auch aus den Abteilungen nebenan. Rechnen Sie je Anlass vom Termin zurück. Ordnen Sie jedem Film Ziel, Machart und Richtwert zu, bündeln Sie, was am selben Ort oder im selben Monat liegt, und legen Sie einen Puffer mit Einkaufsliste daneben. Dann steht in der Budgetrunde eine Zeile je Vorhaben statt einer Schätzung.
Sobald mehrere Videos anstehen, mehrere Abteilungen Filme brauchen oder ein Jahresbudget verteilt werden soll, lohnt sich eine Videostrategie: Im Workshop legen wir mit den Beteiligten aus Ihrem Unternehmen fest, welche Filme Sie im Jahr brauchen, für wen, auf welchen Kanälen und mit welchem Budgetrahmen je Video und für das Jahr. Der Workshop ist auch ohne anschließende Produktion buchbar. Geht es um ein einzelnes Vorhaben, beginnt die Video-Beratung mit einem kostenlosen Erstgespräch.
Oder schicken Sie uns einfach Ihre Anlässe fürs nächste Jahr. Wir rechnen das Jahr durch, prüfen die Starttermine und schlagen Ihnen vor, welche Drehs zusammengehören: Kontakt.
Häufige Fragen zur Budgetplanung für Videos
So viel, wie die Anlässe im Kalender ergeben. Eine Pauschale je Unternehmen gibt es nicht, aber eine Methode: Jeder Anlass mit Termin (Messe, Produktstart, Jubiläum, Ausbildungsstart, Veranstaltung) wird ein Film mit Ziel, Machart und Richtwert. Die Summe plus ein Puffer für Fassungen und Nachträge ist der Budgetposten. Als Orientierung: Bei FIUMU reichen die Preise von wenigen hundert Euro netto für ein 3D-Standbild bis in den fünfstelligen Bereich für einen Marken-Imagefilm, die meisten B2B-Projekte zwischen 3.000 und 7.500 €. Ein mittelständisches Unternehmen mit Messe, Produktstart, zwei Azubi-Filmen, einem Testimonial-Video und einem Erklärvideo kommt im Rechenbeispiel oben auf rund 26.000 bis 31.000 € netto, Puffer eingeschlossen. Verbindlich wird der Preis je Film mit dem bestätigten Angebot.
In der Budgetrunde im vierten Quartal, weil die Vorläufe länger sind, als viele denken. Ein Imagefilm braucht bei FIUMU in der Regel sechs bis acht Wochen ab Konzeptfreigabe, ein Erklärvideo vier bis sechs Wochen, eine 3D-Produktanimation sechs bis acht Wochen ab vollständigen Daten, ein Werbespot vier bis acht Wochen. Dazu kommt die Zeit, die Terminfindung und Freigaben in Ihrem Unternehmen brauchen. Rechnen Sie je Anlass vom Termin zurück: Termin minus Produktionsdauer minus interner Puffer ergibt den spätesten Start. Für eine Messe im Mai heißt das, der Messefilm startet spätestens Anfang Februar. Wer die Anlässe im Herbst sammelt, kann außerdem Drehs zusammenlegen, die im Kalender nah beieinander liegen.
Alles, was einen festen Termin hat und Menschen erreichen soll, die nicht dabei sind: Messe und Fachtagung (Messefilm, Produktvideo, 3D-Animation), Produktstart oder neue Version (Produktvideo, Erklärvideo, 3D-Animation), Jubiläum, neuer Standort oder Einweihung (Imagefilm, Eventvideo), Ausbildungsstart und offene Stellen (Azubi-Film, Recruitingfilm), Kundenveranstaltung oder Mitarbeiterfest (Eventvideo), neue Software oder Leistung (Erklärvideo), ein zufriedener Kunde mit Referenzprojekt (Testimonial-Video), neue Mitarbeitende oder Vorschriften (Schulungsvideo). Dazu kommen vorhandene Filme, die eine neue Sprache oder Fassung brauchen. Bei FIUMU sehen wir in den Anfragen jeden Herbst vor allem Messefilme fürs Frühjahr, Azubi-Filme für den Sommer und Erklärvideos zu Leistungen, die zum Jahreswechsel starten.
Beim Realfilm ja, weil der Drehtag der größte Einzelposten ist: Team, Technik, Aufbau und Konzept fallen pro Tag an, nicht pro Film. Belegte Beispiele bei FIUMU: Zwei oder mehr Azubi-Filme an einem Drehtag sind je Film deutlich günstiger als ein einzelner Azubi-Film. Für Vetter entstanden sechs Produktvideos an drei Drehtagen, für Lyra Germany elf Produktvideos in vier Sprachen. Bei Lernvideo-Reihen sinkt der Stückpreis, weil Konzept, Look und Sprecher für alle Folgen gelten; bei Veranstaltungsreihen entfällt ab der zweiten Veranstaltung die Konzeptionsphase weitgehend; bei 3D entstehen Varianten aus dem einmal gebauten Modell. Eine pauschale Prozentzahl nennen wir nicht, weil sie vom Projekt abhängt. Voraussetzung ist, dass wir vor dem Drehtag wissen, welche Filme und Fassungen Sie brauchen.
Je Vorhaben, nicht als Summe. Legen Sie für jeden Film vor: Anlass, Ziel in einem Satz, Machart mit Richtwert, Fertig-Termin und eine Kennzahl, an der Sie den Erfolg messen, etwa Gespräche am Messestand, Bewerbungen je Stelle oder Anfragen über die Website. Rechnen Sie mit eigenen Zahlen vor, ab wie vielen zusätzlichen Aufträgen oder Einstellungen sich der Film bezahlt hat, statt eine Rendite zu versprechen. Beantworten Sie die üblichen Fragen vorab: warum es so viel kostet (Arbeitszeit von Fachleuten, Drehtage als größter Hebel), ob man selbst drehen könnte (manches ja, und was dann fehlt) und wie lange der Film genutzt wird. Legen Sie ein Angebot bei. Bei FIUMU enthält es neben dem Festpreis den Zeitplan mit allen Freigabeterminen und kommt meist innerhalb von zwei bis drei Tagen nach dem Erstgespräch.
Drei Sorten Nachträge: Fassungen, die erst nach der Abnahme auftauchen (Hochformat, Kurzfassung, Untertitel, weitere Sprache), Zeitdruck, wenn ein Anlass vorrückt, und ungeplante Anlässe wie eine Auszeichnung oder ein Kunde, der ein Referenzvideo erlaubt. Für die erste Sorte gibt es Richtwerte: Bei FIUMU kostet eine weitere Sprachversion bei Erklärvideo und Imagefilm 600 bis 1.000 € netto je Sprache, Untertitel in einer weiteren Sprache 200 bis 500 €, Social-Media-Zuschnitte 600 bis 1.200 € beim Erklärvideo und 600 bis 1.500 € beim Imagefilm, ein zusätzlicher Drehtag 1.500 bis 4.000 €. Der wirksamste Puffer ist allerdings eine vollständige Fassungsliste vor dem Dreh: Was im Erstgespräch genannt ist, gehört bei FIUMU zum Festpreis, und für den Rest bleibt der Puffer frei.
Auf drei Wegen, die alle ohne einen Dreh zwischen den Feiertagen auskommen. Erstens: Fassungen vorhandener Filme nachbestellen, also Hochformat, Kurzfassung, Untertitel, eine weitere Sprachversion oder bei 3D neue Varianten aus dem vorhandenen Modell; sie entstehen im Schnitt und haben Richtwerte. Zweitens: Ein Projekt, das fürs Frühjahr ohnehin feststeht, jetzt beauftragen; mit Ihrer Bestätigung des Angebots stehen Festpreis und Zeitplan, die Produktion startet nach Ihrer Freigabe. Drittens: ein Stundenkontingent buchen, das Sie im Folgejahr abrufen; ob und zu welchen Bedingungen das passt, klären wir im Erstgespräch. Wie Sie das im Jahresabschluss behandeln, stimmen Sie am besten mit Ihrer Buchhaltung ab.
Videostrategie, Beratung und Kosten.
Wer mehrere Videos plant, beginnt mit der Videostrategie. Für ein einzelnes Vorhaben genügt das kostenlose Erstgespräch der Video-Beratung.
Kostenlos
Videobudget mit FIUMU planen?
Schicken Sie uns Ihre Anlässe fürs nächste Jahr. Wir rechnen das Jahr durch, prüfen die Starttermine und schlagen vor, welche Drehs zusammengehören.